Unsere Schule

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Nach über einem Jahr Planung war es vergangene Woche endlich so weit und unsere Partner des Erasmus Plus Projektes „Be smart, be healthy, be Europe“ besuchten uns an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Dormagen.

Nachdem wir diesen Sommer den Zuspruch durch die Nationale Agentur der EU für die Ausrichtung dieses Projektes über die nächsten zwei Jahre bekommen haben, konnten wir unsere Gäste nun endlich an der BvS begrüßen.

Die EU fördert Schulpartnerschaften innerhalb der EU, um vor allem den europäischen Gedanken zu stärken, Vorurteile abzubauen, Freundschaften zwischen verschiedenen Nationen zu ermöglichen und um die englische Sprache zu fördern.

Gerade in der aktuellen politisch angespannten Lage, ist es besonders wichtig, in diesen Bereich zu investieren.

Neben diesen bereits sehr wichtigen Punkten arbeiten wir die nächsten zwei Jahre mit unseren Partnern aus Italien (Sizilien), Litauen (Vilnius) und Frankreich (Korsika) zusammen an dem Themengebiet "Gesundheit" mit den Schwerpunkten auf Bewegung, Ernährung, Hygiene und persönliche Umwelt.

In diesen Bereichen möchten wir durch den internationalen Austausch und die gemeinsame Projektarbeit gezielt die Situation an den jeweiligen Schulen nachhaltig verbessern.

Bei diesem Treffen lag der Fokus auf dem Themengebiet Bewegung. Ziel ist es, wie Studien mehrfach belegen, durch Bewegungsanreize während und außerhalb des Unterrichts die Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler zu verbessern und für einen gesunden Lebensstil zu werben.

Wir sind gespannt auf die kommenden Treffen, dann in unseren Partnerschulen und hoffen, dass auch die nächsten Besuche so erfolgreich und harmonisch ablaufen.

Im Folgenden finden Sie noch ein paar Gedanken und Eindrücke von teilnehmenden SchülerInnen der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule zu dem Projekt und dieser Woche:

»Ich bin Alissa, besuche die 12. Stufe und habe zum ersten Mal an so einem Projekt teilgenommen. Ich war sehr aufgeregt, da eine fremde Schülerin bei uns übernachten sollte. Direkt an dem ersten Abend verlief es so gut, dass wir uns großartig verstanden haben. Als Gruppe haben wir viel unternommen. Ich habe nicht nur vieles neues gelernt und mein Englisch verbessert, sondern auch eine Freundin gewonnen. Zwischen uns ist eine tiefe Verbindung entstanden und der Abschied war mehr als schwer. Wir werden auch außerhalb des Projektes weiterhin in Kontakt stehen, wie auch gegenseitige Besuche außerhalb der Schule planen. Ich würde an diesem oder ähnlichen Projekten immer wieder teilnehmen. Es sind Erfahrungen die nicht alltäglich sind und es ist zugleich eine gute Chance, Kontakte außerhalb seines eigenen Landes zu knüpfen.«

Katharina:

»Die Woche war eine gute Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen und um auch einen ersten Eindruck von den verschiedenen Schulen, die am Projekt teilnehmen, zu bekommen.

Mit jemandem zusammen zu leben, der nur wenig Englisch spricht, war eine interessante Erfahrung.

Ich habe viel bewusster auf Gestik, Mimik, Intonation etc. geachtet, um meine Austauschschülerin zu verstehen und um mich selber auszudrücken. Ich bin gespannt auf unseren Gegenbesuch im kommenden Jahr, auch um selber zu erleben, wie meine Austauschülerin in Litauen lebt.«

Alina:

»Das Erasmus Projekt ist eine Chance, Menschen aus anderen Ländern kennen zu lernen und Freundschaften zu schließen. Durch die verschiedenen Sprachen war das Kommunizieren zwar nicht immer leicht, aber man schafft es mit Händen und Füßen. Wir haben unsere Kultur gezeigt und zugleich  festgestellt, dass wir gar nicht so unterschiedlich sind. Jeder ist auf seine Art anders, aber das heißt nicht, dass man sich nicht verstehen kann. Ich habe aus dem Projekt gelernt, dass auch, wenn man verschiedene Sprachen spricht und sich vielleicht nicht richtig verständigen kann, Freundschaften entstehen können. Man sollte die Chancen nutzen, wenn man sie angeboten bekommt. Ein solcher Austausch ist eine Erfahrung fürs Leben, welche jeder mal gemacht haben sollte. Ich freue mich schon sehr auf den Besuch in ihrem Land, damit ich meine Austauschschülerin noch besser kennenlernen kann und die kleinen Unterschiede ihrer Kultur.«

 
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