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Anfang Mai waren Zina Gassner, Lasse Gernoth, Oliver Gröger, Lisa Haubert, Marie JakobIrina Kalina, Eleonora Lang, Felicitas Lehmann und Lea-Noemi Romera mit Frau Cupeljic und Herrn Frieling in Russland, um unsere Partnerschule im Moskauer Stadtteil Konkovo zu besuchen. Im Bild sehen Sie die Gruppe mit den Moskauer Jugendlichen und Lehrer Mikhail Nevezhim vor dem Bolschoi-Theater.

 

Die Schulpartnerschaft besteht seit 2001 und steht unter dem Vorzeichen der Aussöhnung und Völkerverständigung. In diesem Durchlauf (der Rückbesuch steht aus) geht es um die unterschiedliche Erinnerungskultur in Russland und Deutschland. Tatsächlich ist die Erinnerung an den "2. Großen Vaterländischen Krieg", wie der 2. Weltkrieg in Russland genannt wird, in den Städten auf Schritt und Tritt präsent, weitaus mehr als hier. Das den Roten Platz im Zentrum Moskau dominierende Gebäude ist ein historisches Museum, es gibt gesonderte Skulpturen- und Denkmalparks und Schulen unterhalten eigene Gedenkstätten- so auch unsere Partnerschule. Hier wird anhand diverser Stationen die Geschichte des Krieges erzählt, übrigens ohne jede Anklage. Man hat den Faschismus besiegt, weniger Deutschland. Deutschland und die Deutschen genießen einen sehr hohen Respekt in der Einwohnerschaft.
 
Eine echte Neuerung im Programmablauf war eine Dreitagesreise von Moskau nach St. Petersburg. Hier haben wir gleich am berühmten Nevskij-Prospekt in Hostels gewohnt und von hier aus die Stadt erkundet. Natürlich gab es dabei eine ganze Reihe von kulturellen Entdeckungen zu machen, der Höhepunkt war aber sicherlich eine nächtliche Bootsfahrt über die Newa durch "Groß-Venedig". Gemütlich-beschauliche Grachten wechseln ab mit dem Fluss, dessen anderes Ufer im Zentrum kaum auszumachen ist, so breit ist er hier. Überhaupt sind die russischen Dimensionen erstmal ungewohnt. St. Petersburg ist mit seinen 5,5 Millionen Einwohnern im Verhältnis zu Moskau eher ein kleinerer Ort, aber doch auch fast doppelt so groß wie Berlin. Sind es schöne Städte? Vielerorts ganz bestimmt, aber sehen Sie selbst (Fotogallery).
 
Bei all den aufregenden Eindrücken ist es für die Jugendlichen natürlich ganz besonders schön, dass sie in den russischen Gastgebern echte Freunde finden, häufig jedenfalls. Unsere Partnerschule hat uns wieder sehr, sehr freundlich empfangen mit einem eigens für uns gestalteten Programm, Ansprachen der Schulleitung sowie Buffet und Geschenken. Wir freuen uns sehr auf den Gegenbesuch und sagen bis dahin: Do svidanya!

 

 

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