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Die Uni Düsseldorf hat uns zu einem Chemie-Workshop eingeladen. Wir sind hingefahren, haben viel gelernt und hatten einen Riesenspaß. Hier berichten wir von dem Tag.

Wir wurden gegen Ende Januar von unseren Chemie-Lehrerinnen gefragt, ob wir an einem Chemie-Workshop mitmachen möchten. Wir wollten mitmachen und wurden auch angenommen. Also sind wir am 18. Februar zum 1. Termin für den Workshop zu der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gefahren

Das Gebäude, in dem sich unser Seminarraum befand, zu finden, war schwierig, weil das Universitätsgelände sehr groß und für Neulinge sehr unübersichtlich ist. Dennoch haben wir den Seminarraum für den Workshop mit Prof. Dr. Christian Ganter rechtzeitig gefunden. Zuerst gab es eine Einführung vom Professor zum Thema des Workshops.

Da die anderen Teilnehmer des Workshops schon seit der 6. Klasse und wir erst seit der 8. Klasse Chemie hatten, hatten die anderen Teilnehmer natürlich einen enormen Wissensvorsprung. Wir haben zuerst nicht alles verstanden, aber uns hat der Professor die Materie etwas erklärt und am nächsten morgen, am Freitag, wurde Frau Stach, Tom´s Chemie-Lehrerin, nach den Fremdwörtern und den anderen Inhalten, die wir nicht verstanden haben, weil wir sie bisher noch nich t im Unterricht durchgenommen haben, ausgefragt.

Nach einer Einführung von 30 Minuten zum Thema gingen wir dann in das Universitätslabor. In dem wir die nächsten 2 ½ Stunden Versuche zum Thema „Fällung schwer löslicher Halogenidee“ und zum Thema „Bestimmung des Chlorid-Gehaltes einer Probelösung mit der Methode nach Mohr“ durchgeführt haben. Es war schon etwas anderes in diesem Universitätslabor Versuche durchzuführen, als in der Schule. Noch dazu durften wir in dem Universitätslabor auch mit konzentrierter Salzsäure, konzentriertem Ammoniak und anderen Chemikalien und Indikatoren arbeiten. Die Versuche durchzuführen, war nicht so schwierig, aber danach den Chlorid-Gehalt der Probelösung auszurechnen war für uns schwierig, da wir so etwas noch nie gemacht haben. Aber uns wurde von einem unserer Betreuer in diesem Workshop geholfen. Wir kamen auf das Ergebnis, dass sich 167,9382 mg/100 ml Chlorid-Gehalt in der Probelösung befunden haben. Das richtige Ergebnis, des Professors, war 169 mg/100 ml, aber so eine kleine Abweichung wäre in Ordnung, da die Studenten, die Chemie studieren, im 1. oder 2. Semester diesen Versuch durchführen müssen, um die volle Punktzahl für diesen Versuch zu erhalten, darf das Ergebnis bis zu einem Prozent vom richtigen Ergebnis abweichen. Nach 2 ½ Stunden Versuche durchzuführen, durften wir nachhause fahren.
Am Freitag, den 19. Februar 2010, trafen wir uns wieder im Seminarraum des Professors. Wir besprachen die gestrigen Versuche und haben erfahren, dass wir im Versuch, in dem wir den Chlorid-Gehalt bestimmen sollten, mit das beste Ergebnis erhalten haben. Wir besprachen dann die Versuche zum Erdalkalimetall Calcium. Nach einer 20-minütigen Besprechung gingen wir wieder in das Universitätslabor. Wir hatten wieder 2 ½ Stunden Zeit, um die Versuche durchzuführen.Der erste Versuch hatte das Thema „Fällung schwerlöslicher Niederschläge“, der zweite Versuch hatte das Thema „Komplexometrische Bestimmung des Calcium-Gehaltes einer Probe“ und der dritte Versuch hatte das Thema „Bestimmung des Calcium-Gehaltes einer Brausetablette“. Diese Versuche waren einfacher, als die des vorherigen Tages, fanden wir, vielleicht, weil wir jetzt schon mehr Übung hatten. Es war eine Erfahrung wert, Versuche zu machen, die man in der Schule nicht durchführen kann.

Wir haben auch gemerkt, dass das Fach Chemie nicht nur aus Versuchen, sondern auch aus vielen zum Teil auch komplizierten Rechnungen besteht.

Uns hat der Workshop trotzdem Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf den 2. Teil des Workshops im März.

 

  

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