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Stolz präsentieren Hannah und Martin ihre Siegerautos, die sie in besonders energiesparender Leichtbauweise gebaut haben.

 

Auch in diesem Schuljahr war es wieder soweit: Unsere Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 führten unter der Moderation von Frau Stach und Herrn Warskulat ein Projekt zur Fahrzeug-Antriebstechnik im WP1-Wahlfach "Naturwissenschaften" durch.

Nach dem Motto "Learning by doing" sollte mit einfachen Mitteln ein energiesparendes Fahrzeug gebaut werden, dessen Antrieb nur aus einer Mausefalle bestand. Der Bau des Mausefallenautos war eine besondere Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler, da sie nicht nur ein Fahrzeug eigenständig planen, designen und konstruieren mussten, sondern auch zu Beginn des Baus nicht wussten, wo Probleme auftreten. Dabei ist das Thema sehr aktuell: Energiesparende Autos müssen in jeder Größenordnung die gleichen physikalischen Prinzipien berücksichtigen!

 

Die Schülerinnen und Schüler machten sich zügig an die ungewöhnliche Aufgabe. Das Ziel bestand darin, dass das Fahrzeug eine möglichst weite Strecke zurücklegen kann. Auf diese Weise sollte bei den Schülerinnen und Schülern Interesse an naturwissenschaftlichen Techniken geweckt werden. Ein Mausefallenauto zu bauen, ist aber auch eine Form des Problemlösens, wobei sich niemals nur eine richtige Lösung ergibt. Allein und in Zweiergruppen machten sich die Schülerinnen und Schüler mit viel Begeisterung daran, ihre eigenen Ideen umzusetzen. Ihrer Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Die Fahrwerke der Mausefallenautos wurden aus Holz, Pappe, Styropor, metallenen Teilen oder Lego-Technik angefertigt. Als Räder dienten zum Beispiel Bierdeckel, CDs oder sogar Vinylschallplatten. 

In einem abschließenden Wettbewerb wurden die unterschiedlichen Konstruktionen miteinander verglichen und die am weitesten gefahrenen Fahrzeuge ermittelt. Was war das für eine grandiose Spannung, denn die Fahrzeuge von Hannah Bolte (Klasse 7d) und Martin Segschneider (Klasse 7c) lieferten sich unter begeistertem Beifall der Zuschauer ein „Kopf-an-Kopf“-Rennen! Bei der ersten Messung fuhr das Auto von Martin, bei der zweiten das von Hannah eine größere Distanz. Beide stellten hierbei einen für unsere Schule neuen Streckenrekord für Mausefallenautos auf: Beide Fahrzeuge fuhren über 14 Meter weit und wurden anschließend gemeinsam zum Sieger erklärt. Auch der dritte Platz war hart umkämpft und wurde zweimal vergeben: Die Fahrzeuge von Max Riewe (Klasse 7b) und Max Schreier (Klasse 7c) legten jeweils fast 10 Meter zurück, eine Strecke, die in den zurückliegenden Jahren zum Sieg ausgereicht hätte!   

Herzlichen Glückwunsch zu diesen hervorragenden Ergebnissen!

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