Unsere Schule

 


 SCHULORDNUNG


1. Vorwort

Unsere Schule fühlt sich dem Gedanken der Friedenserziehung ihrer Namensgeberin Bertha von Suttner1 verpflichtet. Wo viele Menschen – Kinder, Jugendliche, Erwachsene – zusammenarbeiten, ist es notwendig, klare Regelungen zu haben, damit in Ruhe gelernt werden kann, wir gerecht miteinander umgehen, sich alle wohl fühlen und die Lernenden den für sie bestmöglichen Schulabschluss erreichen.

Mögliche Konflikte müssen ausnahmslos ohne Gewalt geregelt werden. Bei Streitigkeiten sind alle verpflichtet, den Streit friedlich zu schlichten. Unsere Schule legt zudem großen Wert auf einen höflichen Umgangston gegenüber allen.

Für die einzelnen Häuser, die Mensa und die Sporthallen gelten gesonderte Hausordnungen.

2. Grundlegende Schulregeln

  • Die Stadt Dormagen stellt der Schule Gebäude, Schulhöfe, Sportplätze sowie Lehr- und Unterrichts­mittel zur Verfügung. Alle in der Schule sind verpflichtet, mit diesem Eigentum sorgfältig umzugehen.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, den Unterricht regelmäßig zu besuchen. Bei Krankheit muss der Schule spätestens am dritten Fehltag eine schriftliche Entschuldigung vorliegen.
  • Beurlaubungen müssen im Voraus beantragt werden.
  • Wer aus Krankheitsgründen die Schule verlassen möchte, muss sich im Regelfall bei der Klassenleitung, sonst beim Fachlehrer abmelden.
  • Die Schulgebäude werden für Schüler/innen um 7:45 Uhr geöffnet, sodass Material aus den Spinden geholt werden kann.
  • Allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 5 bis 10 ist es ausnahmslos untersagt, das Schulgelände (gelbe Markierung) vor Unterrichtsende zu verlassen.
  • Alle Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, ihren Schülerausweis bei sich zu tragen und nach Aufforderung den Lehrkräften sowie dem nichtpädagogischen Personal vorzuzeigen. Bei Verlust des Ausweises ist eine umgehende Neuanschaffung auf eigene Kosten erforderlich.
  • Die gesundheitlichen Schäden von Drogen aller Art sind hinlänglich bekannt. Das Nichtraucherschutzgesetz NRW untersagt jegliches Rauchen in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen. Dies umfasst auch schulische Veranstal­tungen außerhalb des Schulgrundstücks. In der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule gilt ein Rauch-, Alkohol- und Drogenverbot. Die bisherige von der Schulkonferenz verabschiedete Ausnahmeregelung zum Alkoholverbot bleibt erhalten.
  • Das Mitbringen von Waffen und waffenähnlichen Gegenständen ist strengstens untersagt.
  • Der Gebrauch von Schülerhandys ist während der Schulzeit auf dem gesamten Schulgelände untersagt. Der Gebrauch von tragbaren Abspielgeräten ist während der Schulzeit für Schüler/innen der Sekundarstufe I auf dem gesamten Schulgelände untersagt. Bei Zuwiderhandlungen wird das Gerät eingezogen und den Erziehungsberechtigten mit einem entsprechenden Hinweis durch die Schulleitung ausgehändigt.
  • Mit allen Unterrichtsmaterialien und persönlichen Gegenständen ist sorgfältig umzugehen. Jede Beschädigung von Material von Mitschülern ist untersagt und muss vom Verursacher ersetzt werden.
  • Ballspiele sind nur in den Pausen und nur auf unseren Sportplätzen erlaubt, wegen der Verletzungsgefahr nicht auf den Pausenplätzen. Der Tartanplatz zwischen Haus 3 und 4 darf nur für den Sportunterricht der Sekundarstufe I und während der 6. Stunde benutzt werden.
  • Während der Frühstückspausen und der Mittagspause verlassen die Schüler/innen der Sekundarstufe I die Klassenräume und halten sich in den Pausenbereichen auf, sollten die Hausordnungen keine Ausnahmen vorsehen. Ausnahme: Regenpausen, die durch ein zweimaliges Signal angezeigt werden.
  • Das Radfahren auf dem Hof ist verboten; Fahrräder sind an den dafür vorgesehenen Fahrradständern abzustellen.
  • Aus Sicherheitsgründen sind Skateboards, Rollerblades und Rollschuhe ausschließlich auf dem dafür vorgesehenen Platz erlaubt.
  • Im Klassenraum wird – abgesehen vom Fremdsprachenunterricht – deutsch gesprochen.

3. Unterrichtsregeln

Der Unterricht dient der guten Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler. Ziel ist die Erreichung von Hauptschulabschluss, mittlerem Bildungsabschluss, Fachhochschulreife bzw. Abitur sowie die Fähigkeit zu sozialem Handeln.

  • Mit dem Vorgong begeben sich Schüler/innen und Lehrkräfte in die Unterrichtsräume,
    damit der Unterricht pünktlich beginnen kann.
  • Falls eine Lehrkraft 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn nicht da ist, benachrichtigt der/die Klassen- bzw. Kurssprecher/in das nächstliegende Sekretariat.
  • Die 5-Minuten-Pausen dienen nur dem Fachlehrer- bzw. dem Raumwechsel oder dem Toilettengang.
  • Alle Lernenden sind verpflichtet, vor der Stunde das notwendige Material (Bücher, Hefte, Schreibmaterialien, Sachmaterial) bereitzulegen. Die Eltern tragen dafür Sorge, dass ihre Kinder mit dem notwendigen Material ausgestattet sind.
  • Die Lehrkraft ist verantwortlich für den Unterricht und entscheidet ggf. über notwendige weitere Regeln und Maßnahmen.
  • Im Unterrichtsraum sind das Tragen von modischen Kopfbedeckungen wie Kappen und Mützen sowie das Kauen von Kaugummis untersagt.
  • Der Toilettengang ist nur während der Pausen gestattet. Die Toiletten sind sorgfältig zu behandeln. Missbrauch der Toiletten wird mit Toiletten-Ordnungsdienst und ggf. Schadensersatz geahndet.
  • Die Lehrkraft beendet den Unterricht.
  • Nach jeder Unterrichtsstunde sind Arbeitsraum und Tafel zu säubern, am Ende des Schultages werden von der letzten Lerngruppe zusätzlich die Stühle hochgestellt. Auf der Türinnenseite des Unterrichtsraums ist der wöchentliche Raumplan befestigt.
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4. Sanktionen und Beschwerdemöglichkeiten

Beim Verstoß gegen die Schulregeln ergreifen die Lehrkräfte geeignete Maßnahmen. Dazu gehören neben Gesprächen das Nacharbeiten von versäumtem Unterricht, die Übernahme von Ordnungsdiensten sowie von sozialen Aufgaben für unsere Schulgemeinschaft. Diesen Anweisungen ist Folge zu leisten. 

Anhörung

Bei wiederholten oder schweren Verstößen gegen die Schulordnung wird eine Anhörung einberufen, zu der die betroffenen Jugendlichen sowie deren Erziehungsberechtigte eingeladen werden. Anschließend wird über geeignete Maßnahmen entschieden.

Disziplinarausschuss

In seltenen Fällen, bei besonders schwerwiegenden Verstößen gegen die Schulordnung, wird der Disziplinarausschuss der Schule einberufen, zu dem die betroffenen Jugendlichen sowie deren Erziehungsberechtigte eingeladen werden. Der Disziplinarausschuss entscheidet nach Anhörung über geeignete Maßnahmen.

Im Schulgesetz sind als Ordnungsmaßnahmen vorgesehen: schriftlicher Verweis, Überweisung in eine parallele Klasse oder Lerngruppe, vorübergehender Ausschluss vom Unterricht von einem Tag bis zu zwei Wochen und von sonstigen Schulveranstaltungen, Androhung der Entlassung von der Schule, Entlassung von der Schule.

Beschwerdemöglichkeit

Falls sich ein Schüler nicht gerecht behandelt fühlt, hat er das Recht, ein Gespräch mit der betroffenen Lehrkraft zu führen, sonst mit seiner Klassenleitung, der zuständigen Abteilungsleitung oder schließlich mit dem Schulleiter. Gegen Ordnungsmaßnahmen kann beim Schulleiter innerhalb eines Monats schriftlich Einspruch erhoben werden.

1 Bertha  Sophia Felicita Freifrau von Suttner (* 9. Juni 1843 in Prag; † 21. Juni 1914 in Wien) setzte sich vehement für Frieden und Friedenserziehung ein. Für Ihre Verdienste erhielt sie als erste Frau den Friedensnobelpreis.