Unsere Schule

  

Wo sind Ceyda, Louis, Vincent und Juri?“ dachte sich unser Fachlehrer Dr. Warskulat. „Die Klasse 7a schreibt doch jetzt einen Physiktest!“ Plötzlich klopfte es an der Tür. Die vier vermissten Kinder betraten völlig aufgeregt den Physikraum und hatten eine geöffnete Butterbrotdose dabei, in der sich ein verletzter und völlig erschöpfter Jungspatz befand. „Dieser Vogel braucht sofort Erste Hilfe!“ riefen sie durcheinander. Sie hatten den hilflosen Vogel im Eingang von Haus 3 gefunden. Dr. Warskulat inspizierte den Jungvogel. Der Spatz war stark dehydriert, doch zumindest seine Flügel schienen intakt zu sein. Was tun? Kurzer Hand nahm Dr. Warskulat den Vogel mit auf die häusliche „Krankenstation“, die aus einem reaktivierten Vogelkäfig bestand. Seine Frau avancierte zur Hauptpflegekraft, denn sie nahm den Vogel sogar mit zur Arbeit.

 

 
 Der Spatz wurde zunächst etwa alle zwei Stunden gefüttert (Link zu Video1).

 

In den ersten zwei Wochen wurde der junge Spatz etwa alle 2 Stunden mit einem Nahrungsbrei aus Haferflocken, Ei und Honig oder mit frischen Mehlwürmern aus dem Zoohandel gefüttert. Nur zwischen 23 und 5:30 Uhr herrschte Nachtruhe.

 

 
 Der Spatz verließ vorsichtig seine „Krankenstation“ (Link zu Video2).

 

In der dritten Pflegewoche begann der Vogel selbstständig zu fressen und machte seine ersten Flugversuche (in der Wohnung und im Büro!). Der Spatz wurde immer agiler und selbstständiger, und nach vier Wochen war es so weit: Er konnte wieder in die Natur entlassen werden. Es war ein bewegender Moment, als der Spatz, zunächst vorsichtig, die „Krankenstation“ verließ und in die Natur wegflog! Er schloss sich einer Gruppe von Spatzen an. Ein riesengroßer Dank gebührt den vier Lebensrettern aus der 7a!