dantons_tod.jpg

Der Deutsch-Leistungskurs 13 besuchte die Büchner-Aufführung im Horizont-Theater Köln. Hier einige Eindrücke.

"Verblüffend ist gleich zu Anfang, wie die Zuschauer integriert werden. Man sitzt noch gar nicht und ist schon Teil des Stückes! "Eine Hand voll Erde, eine Hand voll Moos"! So schnorrt einen gleich beim Reinkommen ein Bettler an. So wird man hineingezogen in die Sozialproblematik des Stückes und nimmt ganz anders gestimmt seinen Platz ein. Die Interaktion zwischen Besuchern und Darstellern wird hier groß geschrieben. Plötzlich sitzen Danton oder Marion gleich neben einem und da steigt die Spannung natürlich enorm."

Vanessa Wiemer

"Das Theater zeigt die Schlüsselszenen; kürzt das Stück ungemein. Die Inszenierung konzentriert sich stark auf den Kontrast zwischen Robespierre und Danton. Ersterer ganz starr, kalt, herablassend- letzterer locker, leger, spielerisch. Die Konflikte zwischen den beiden sind nicht nur politisch begründet, sondern auch menschlich und psychologisch. Das wurde im Theater ganz klar."

Michaela Baron

"Mir sind durch die großen Unterschiede im Verhalten der Schauspieler die Gegensätze zwischen den Charakteren fassbarer geworden."

Romina Gatzka

"Die Verzweiflung, in die die Menschen durch die Revolution gestürzt wurden, hat mich beeindruckt. Die Emotionen der Theatergäste wurde noch gesteigert durch die eindringliche, seltsame Begleitmusik. Eine beklemmende Atmosphäre wurde da erzeugt."

Denise Hensel

"Die Revolution war für das Volk gedacht und da ist es logisch, dass auch in der Inszenierung das Volk im Mittelpunkt stand. Jedenfalls stärker als im Buch."

 Vanessa Wiemer

"Das Theater hat ganz eigene Möglichkeiten, Sachverhalte darzustellen. Der Kontrast zwischen den beiden Protagonisten wurde im Theater schon durch ihre räumliche Stellung zueinander versinnbildlicht: Danton immer weit links, Robespierre agierte auf der rechten Hälfte des Raumes. Überschneidungen gab es eigentlich gar nicht."

Angelique Schmiemann

Informationen

Rundflug über die BvS