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Gewissenhafte Forschung: Schüler stellen eine Indikatorlösung aus Rotkohlblättern her

Das Jahr 2011 war das INTERNATIONALE JAHR DER CHEMIE. Der Fond der chemischen Industrie rief zu diesem Anlass zu einem „farbenfrohen“ Wettbewerb auf. Dem Motto „H2O: mach´s bunt!“ stellten sich zwanzig Schülerinnen und drei Schüler des Chemie-E-Kurses der Stufe 9 (alle Klasse 9f). 

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Der hergestellte Pflanzenindikator (hier Rote-Beete-Saft) wird zu den sauren und seifigen Lösungen gegeben. Welche Farbpalette liefert dieser Indikator?

Ihre Aufgabe bestand darin, aus Blüten, Beeren, Früchten, Gewürzen, Tees oder Säften verschiedene Pflanzenfarbstoffe zu gewinnen. Zusätzlich erforschten die Schüler das beste Auszugsmittel (z. B. Wasser, Alkohol, Benzin…) für die Pflanzenfarbstoffe. Die so gewonnenen Lösungen der Pflanzenfarbstoffe sollten als Anzeiger (Indikator) für saure, neutrale oder seifige (= alkalische) Stoffe dienen. Mit Mitteln aus dem Haushalt (zum Beispiel Backpulver, Spülmittel, Essigessenz…) wurden saure, neutrale und seifige Lösungen hergestellt. Nun untersuchten die Schülerinnen und Schüler über vier Wochen lang, mit welchem Farbstoff und mit welchem Lösungsmittel die meisten und intensivsten Farbtönungen erzeugt werden konnten.

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Der „farbenfrohe“ Sieger unter den erprobten Pfanzenfarbstoffen: Rotkohlblätter- Saft mit Alkohol als Lösungsmittel.

Folgende Pflanzen wurden von den Schülern vorgeschlagen und dann „ausgequetscht“: Radieschen, Tomaten, Paprika, Rote Beete, Rotkraut, Melone, Brombeeren und Hibiskus. Als Sieger kristallisierte sich eine „alkoholische Rotkraut-Indikator-Lösung“ heraus. Die Schüler reichten ihr gemeinsames Ergebnis pünktlich ein und konkurrierten mit über 1000 Teams aus ganz Deutschland! Für ihre Bemühungen wurden die Schüler (mittlerweile 10 f) Ende 2011 mit einer Urkunde des Veranstalters belohnt. Jeder einzelne Schüler bekam seine Urkunde von Dr. Hansen in Anwesenheit der Fachlehrerin – Frau Pia Kees – überreicht. Herzlichen Glückwunsch!

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