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Merci.

Ein ganz herzliche Dankeschön. An die Schülerinnen und Schüler, die sich neuen Erfahrungen gestellt und auf etwas eingelassen haben, das für den ein oder anderen auch zu einer Herausforderung wurde. Ein kollegiales Dankeschön an meine Kollegen Christel Emde und Benjamin Schroeder, die für den 'sportiven Geist' gesorgt haben, unterstützt durch Frau Jana Hug, die mitten in ihrem Sportstudium steckt, und ein willkommener Ansprechpartner für die Schülerinnen und Schüler war. Nicht vergessen werden soll auch die hilfsbereite und aufgeschlossene Mannschaft auf dem Eisseehaus, der wir in vielfältiger Form begegnet sind und die das ein oder andere für uns bewegt hat.

St.-G. Schnorr

 
 
 
Statements
 
 
 
 
Am Samstag, den 8.1.2011, gegen 19 Uhr sind wir losgefahren. Wir haben in Köln noch eine Klasse abgeholt. Ich fand die Busfahrt eigentlich ganz gut. Mir hat es auf der Fahrt sehr viel Spaß gemacht. Meine Freunde und ich haben lustige Fotos gemacht. Um 9 Uhr sind wir in Österreich angekommen. Danach sind wir mit der Metro gefahren. Das hat ungefähr 10 min gedauert. Mit der Gondel sind wir nach oben gefahren. Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst. Danach war es so spannend die Berge zu sehen. Ich war so aufgeregt am Anfang, aber ich fand es sehr schön. Wir haben unsere Sachen abgestellt und haben gefrühstückt. Als ich die Zimmern gesehen habe, habe ich mir gedacht "Was ist das denn hier ?!" Ich fand es nicht so toll, dass die Putzfrauen nicht richtig geputzt haben. Für 10 Personen fand ich das Zimmer zu klein.
Dann sind wir mit der Gondel wieder runtergefahren und haben die Skier ausgeliehen. Wir haben direkt danach angefangen zu üben. Ich fand es nicht so gut, dass wir uns nicht ausruhen konnten. Ich hatte so Angst, dass ich das nie lernen würde. Am Anfang war es so anstrengend den Berg hoch zutreten.
Später sind wir hochgefahren, um was zu essen. Man konnte wählen, was man essen will, aber was man gewählt hat, sollte man auch bezahlen. Und was die Klasse dann bekommen hat, musste man natürlich nicht bezahlen.
Das fand ich nicht so gut, dass man bezahlen muss, wenn man was anderes essen will. Nicht jeder mag z.B. Nudeln.
Abends fand ich es voll schön, weil wir dann alle zusammen waren und unsere Freizeit hatten. Wir konnten uns ausruhen und wir hatten das ganze Jugendhotel für uns alleine. Am besten war, dass wir jeden Abend was anderes gemacht haben. Viele sind früh schlafen gegangen, weil wir alle voll kaputt waren. Ich fand es total doof, dass man am 1. Tag schon um 8 Uhr frühstücken musste. Am Montag war es so schön, weil ich schon ein bisschen gelernt habe, Ski zu fahren. Ich konnte schon bremsen und ein bisschen fahren. Die Aussicht dort oben im Eisseehaus war voll schön, vor allem wenn die Sonne untergeht. Das Aufwärmen, das wir vor dem Skifahren gemacht haben, fand ich gut, weil man sich dadurch morgens gut für das Skifahren vorbereitet hat. Es hat manchmal in den Skischuhen wehgetan und wenn man die Übungen gemacht hat, tat es nicht mehr so weh. Am Mittwoch gab es einen Schneesturm und wir konnten nicht Ski fahren, weil fast alle Pisten gesperrt waren. Da sind wir raus gegangen, um eine Schneeballschlacht zu machen. Das hat Spaß gemacht,aber leider mussten wir wieder rein, weil der Schneesturm immer schlimmer wurde. Alle Pisten wurden gesperrt. Am schönsten war, dass wir am letzen Tag noch zu der Duisburger Hütte gefahren sind. Und das Schönste war, dass manche (die nicht die schwarze Piste runtergefahren sind) mit zwei Schneekatzen gefahren sind. Das hat so viel Spaß gemacht. Man konnte gut die Berge sehen, und hatte eine schöne Aussicht. Und übrigens, die heiße Schokolade war sehr lecker. Danach sind wir wieder hochgefahren und waren noch draußen. Wir haben eine Schneeballschlacht gemacht, sind den Berg runter geruscht und haben voll viele lustige Bilder gemacht. Ich fand den letzen Abend so schön. An dem Abend haben auch viele durchgemacht. Es war die schönste Abschlussfahrt. Auf der Rückfahrt wollte ich wieder nach Österreich, weil es dort so viel Spaß gemacht hat.
(B.A.)
 
 
Ein aufregendes Ereignis
Mit der Busfahrt fing alles an. Am 8.01.2011 ging es mit einem Doppeldeckerbus, der schon mit einer Klasse besetzt war, los.
Nach einer langen Nacht sind wir dann um 8.00 Uhr  angekommen. Doch die Reise war noch nicht  vorbei. Alle sind müde die Treppen zur Metro mit den Koffern im Schlepptau hinauf gestolpert. Und als wir oben angekommen waren, mussten alle in 2er-Pärchen in die Gondel steigen, die bei mehreren Schülern zu Übelkeit und Angst führte. Als  wir dann endlich auf 2975 m Höhe angekommen waren, zogen wir erstmal unsere Koffer durch den Schnee ins Haus.
Nachdem  wir einen Blick  in die  Zimmer geworfen hatten,  wollten die ersten schon wieder nach Hause. Die Fenster, Betten, Schränke, Lampen, Waschbecken und Duschen  waren entweder kaputt oder in einem sehr schlechten Zustand. Zudem kam noch ein ständig anhaltender Geruch, zu dem ich  nicht mehr sagen möchte. Nachdem wir gefrühstückt hatten, machten sich die Skifahrer auf den Weg  um die Ski abzuholen bzw. Auszuleihen. Und da gab‘s schon den ersten ''Unfall''. Alina fiel um und wurde  sofort in Krankenhaus transportiert. Da ich mit Melanie und den ''Kranken'' nicht auf der Piste war, kann ich zum Skifahren nicht mehr sagen.
Am Dienstag mussten Melanie, Frau Emde und ich Alina aus dem Krankenhaus abholen. Dabei habe ich festgestellt, dass dieses Krankenhaus sehr schön und farbenfroh war. Und dass, wenn wir um Tal gewohnt hätten, wir 1 1/2 Stunden bis zum Eisseehaus gebraucht hätten. Außerdem, dass Busfahrer (generell die Menschen dort) sehr freundlich und gesprächig waren und dass es im Tal sehr neblig  ist und dass Aldi dort Hofer heißt. Nachdem wir Alina abgeholt hatten, stand uns eine lange Nacht bevor, da Julia schreiend mit Krämpfen im Bett lag und weinte. Laureen, Esra und ich lagen so lange wach, bis die Schmerzen nach ließen und sie sich beruhigt  hatte.  
Wir bemerkten abends schon, dass es sehr windig war. Am Donnerstag morgen sahen wir nach draußen und konnten die Berge vor lauter Schnee nicht mehr sehen. So einen Schneesturm hatte ich noch nie erlebt. Darauf folgte, dass das Skifahren aufgrund des heftigen Schneefalls bis zum späten Vormittag untersagt war. Am selben Tag machten wir eine Schneeballschlacht, die Anfangs lustig war, doch später zu einem Suchspiel wurde, da man die Hand vor Augen nicht mehr sehen konnte. Zum Glück kamen alle heil im Haus an.
Nun komme ich zum letzten und aufregendsten Tag/ Abend. Wir fuhren zur Duisburger Hütte tranken Kakao, bauten Schneesessel etc. Und genossen den letzten Abend draußen vor den Zimmerfenstern. Ein paar andere und ich zogen uns nach dem Abendessen auf‘s Zimmer zurück. Am nächsten Tag fuhren wir dann bei sehr schlechten Wetter auf unserem Berg (letzt)endlich nach Hause.
(F.T)
 
 
Klassen/ Abschlussfahrt der Klasse 10e 2011
Es fing alles am 08.01.2011 an unserer Schule (Bertha-von-Suttner-Gesamtschule) an.
Am Abend so gegen 7 Uhr standen alle meine Klassenkameraden mit ihren Eltern und gepackten Koffern vor der Schule an der Bushaltestelle. Wir waren ab dem Zeitpunkt schon alle ganz aufgeregt. Jetzt waren es nur noch wenige Minuten, bis es los ging. Dann kam auch schon der Bus und wir stiegen ein. Ich saß neben Saskia und wir fuhren ungefähr 13 Stunden Richtung Österreich. Die Fahrt war sehr anstrengend und sehr lang. Der Busfahrer musste zusätzlich auch noch einen anderen Weg suchen, um die Autobahn zu erreichen, da ihm vorher niemand von einer anderen Gruppe in Köln gesagt hatte, dass eine Brücke zu klein für den Bus war und wir so nicht durchkamen. Das hat uns nochmals Zeit gekostet. Ich finde die Gruppe, mit der wir hin und auch wieder zurück gefahren sind, war schrecklich. Ich empfand sie als nervtötend.
Aber endlich in Österreich angekommen, haben wir auch schon unsere Koffer geschnappt und sind mit der ,,Metro“ rauf auf den Berg. Von da ab sind wir mit den Gondeln rauf zum Eisseehaus gefahren. Diese Sicht schwebt immer noch in meinem Kopf............. . Traumhaft schön!
Ich war mit Saskia, Julia, Sabine und Livia auf einem Zimmer. Das hat mir echt super gut gefallen. So haben wir uns alle besser kennen gelernt und jetzt habe ich richtig gute Freunde dazu gewonnen. Das einzige, was mir nicht so viel Spaß gemacht hat, wovor ich absolute Angst hatte, war, die Pisten zu fahren. Das wollte ich gar nicht, doch fast alle mussten dort runter. Auf der blauen Piste habe ich hyperventiliert und hatte heftiges Knie- zittern. Doch Herr Schroeder hat mir geholfen und so habe ich es geschafft, die Piste Nr. 6 runter zu kommen, ohne einmal absteigen zu müssen. Denn am ersten Tag bin ich die Blaue Piste Nr. 5 im ,,Schuss“ runter gefahren und bin unten mit einem Spagat angekommen, der sehr schmerzhaft war.
Doch am letzten Tag konnte ich richtig gut den ,,Anfänger-Hügel“ runter fahren und hatte richtig viel Spaß dabei. Danach sind wir mit 2 Raupen die rote Piste entlang zur „Duisburger Hütte“ gefahren. Da standen wir in Materialkörben und hatten viel Spaß. Alles in allem war es eigentlich eine schöne Klassenfahrt. Auch das Klima untereinander in der Klasse war sehr harmonisch.
(S.S.)
 
 
Die einzigartige Klassenfahrt nach Österreich - das Skierlebnis

Die Klassenfahrt nach Österreich fing noch Ende der Weihnachtsferien statt. Wir trafen uns abends um 19 Uhr an der Schule, um dort vom Bus abgeholt zu werden. Im Bus saß schon eine Klasse aus Duisburg, mit der wir zusammen noch eine Klasse aus Köln abholten. Die Fahrt nach Österreich war recht angenehm, wir fuhren 12 Stunden und kamen morgens etwas kaputt aber froh an. Unser Jugendhotel stand auf 2795 m Höhe oben auf dem Berg. Um auf die Höhe zu gelangen mussten wir mit unseren Koffern mit der Metro fahren. Dies dauert etwas 10 min. Danach mussten wir mit der Gondel weiter nach oben fahren. Die Sicht aus der Gondel war einfach unbeschreiblich schön, man konnte jede Piste, alle Berge und auch die Menschen mit den Skiern sehen. So eine Aussicht hab ich noch nie gesehen. Einfach nur wundervoll :) .
Nachdem wir oben auf dem Gletscher angekommen waren, wurde die Zimmereinteilung gemacht. Zu Verfügung hatten wir zwei 10er und zwei 6er Zimmer. Die Einteilung durften wir selber bestimmten, das fand ich persönlich sehr gut. Nach der Einteilung haben wir dann gefrühstückt und uns fürs Skifahren fertig gemacht. Das Frühstück fand im Gemeinschaftsraum statt, es gab wie gewöhnlich Brötchen mit Beilage zu Auswahl. Als wir in unseren Skiklamotten waren, trafen wir uns vor dem Jugendhotel, um zusammen uns die Skier auszuleihen.
Also mussten wir wieder runter mit der Gondel. Der erste Tag war recht anstrengend, da wir erschöpft durch die Fahrt waren. Viele hatten schon am ersten Tag keine Kraft und Lust mehr irgendwie Skifahren zu lernen. Doch nach einer Stunde ging es eigentlich. Trotzdem gab es gab viele Schwierigkeiten am Anfang, das Skifahren zu lernen.
Um 13:30 Uhr gab es dann Mittagessen, diesmal nicht im Gemeinschaftsraum sondern im Erdgeschoss. Das Essen schmeckte super lecker, doch was mich etwas gestört hatte war, dass wir für unsere Trinken selber sorgen mussten. Außerdem war es dort oben sehr teuer, was das Essen und Trinken betrifft. Unser Essensmenü haben wir umsonst bekommen, doch wenn wir mal was anderes essen wollte, mussten wir selber bezahlen. Zum Beispiel hat eine 1,5 Liter Flasche 6 Euro gekostet.
Aber im großen und ganzen konnte man nicht meckern. Nach dem Mittag haben wir uns dann zu einem bestimmten Zeitpunkt getroffen um die Pisten wieder unsicher zu machen. Ab 16:00 Uhr wurden dann die Gondeln geschlossen, d.h. wir mussten dann vor 16:00 Uhr in unserem Jugendhotel sein. So hatten wir dann den ganzen restlichen Tag für uns. Um 18:30 Uhr mussten wir uns aber im Gemeinschaftsraum zum Abendessen treffen. Das Abendessen war auch genießbar. Danach hatten wir dann wieder genug Freizeit für uns, und chillten auf unseren Zimmern. So lief jeder Tag in dieser Woche ab - nur mit jeweils anderen ''Hinder- und Ereignissen''. Z.B. am letzten Tag (Freitag) als wir mit der Raupe in die Duisburger-Hütte gefahren sind. Die, die sehr gut Ski fahren konnten, gelangten über die schwarze Piste zur Hütte. Da ich dummerweise am zweiten Tag mit mehreren Krämpfen im Bett lag, konnte ich nicht so gut gehen und stehen und durfte neben dem Raupenfahrer sitzen. Das war ein sehr schönes Erlebnis. Anfangs dachte ich, das wird die schlimmste Klassenfahrt, da alle anderen Klassen in unserem Jahrgang am Strand lagen und wir uns irgendwo auf den Bergen einen abfrieren durften. Doch am Ende hat sich herausgestellt, dass es gar nicht mal so schlecht war.
Nach einer langen Busfahrt kamen wir dann doch, teilweise etwas kränklich aber zufrieden, zu Hause an.
(J.B.)
 
 
Erlebnisse auf über mehr als 3000 Metern

Mit dem Bus machten wir uns auf den Weg nach Österreich. Die Fahrt dauerte ungefähr 12 Stunden und war ziemlich anstrengend, da wir über die Nacht fuhren und man kaum zur Ruhe kam. Wir alle waren ziemlich müde und erschöpft.
Am frühen Morgen kamen wir am Mölltaler Gletscher an.
Mit der Metro und anschließend mit den Gondeln erreichten wir das Eisseehaus.
Schon der Weg und die damit verbundene Aussicht auf die Berge waren ein schöner Empfang.
Schon bald ging es, nach einem Frühstück, mit der Gondel wieder nach unten und die Ski-Sachen wurden ausgeliehen. Danach machten wir uns gleich daran, die neuen Sachen auszuprobieren.
Doch so einfach, wie das ganze aussieht, ist es nicht. Die ersten Schritte mit den Skiern waren für die meisten ungewohnt und neu. Es dauert, bis man herausgefunden hatte, wie man richtig auf den Skiern steht und richtig den Berg „hochläuft“.
Trotzdem hatte die ganze Übung Spaß gemacht und es wurde viel gelacht.
Zum Mittagessen ging es wieder nach oben zum Eisseehaus. Jeden Mittag gab es ein wechselndes Menü (ein Hauptgericht, mit einem Salat und einer Suppe) Mochte man das Gericht nicht, konnte man sich eine Alternative kaufen, als „Hausgast“ zu einem günstigeren Preis. Statt für 9 Euro bekam man so ein Gericht für 4 Euro.
Nach dem Essen ging es wieder nach unten zum Ski fahren. Wir übten fleißig weiter und fuhren dann nachmittags erschöpft wieder nach oben. Nun hatten wir die restliche Zeit zur Verfügung, wir konnten nun bis zum Abendessen machen was wir wollten.
Das war sehr praktisch, da es ziemlich große Zimmer gab, teilweise mit 10 Leuten pro Zimmer, und man so ziemlich lange braucht, bis alle fertig sind.
Zum Abendessen und Frühstück waren wir im Keller des Hauses untergebracht. Der Essensraum galt auch gleichzeitig als Aufenthaltsraum.
Am Donnerstag herrschte morgens Lawinengefahr, wir blieben eine ganze Weile drinnen und warteten, bis es Entwarnung gab. Als wir dann wieder fahren konnten, ging es wieder nach draußen. Nach dem Mittagessen war draußen ein großer Sturm. Wir wollten eigentlich eine Schneeballschlacht veranstalten, die mussten wir dann aber wieder abbrechen, da der Wind zu stark war und man fast nichts mehr sehen konnte.
Am Freitag fuhren die meisten morgens das letzte Mal Ski. Nach dem Mittagessen gaben wir unsere Skier ab und machten uns dann wieder auf den Weg nach oben zum Eisseehaus.
Wir machten noch ein paar Gruppenbilder und dann machten sich die erfahrenen Ski-Fahrer auf dem Weg zur Duisburger Hütte, die über eine schwarze Piste zu erreichen war.
Die anderen wurden mit zwei Pistenraupen zur Hütte gefahren. Vorne an der Pistenraupe befand sich ein Korb, wo sich die Leute reinstellten und festhielten.
Ich denke, dass beide Möglichkeiten gleich aufregend waren. Auf der Duisburger Hütte tranken wir eine heiße Schokolade und fuhren dann entweder auf Skiern oder mit der Pistenraupe zurück zum Eisseehaus.
Insgesamt fand ich die Woche auf dem Eisseehaus ziemlich spannend. Es gab viele neue Sachen, die man erst einmal ausprobieren musste. Das Skifahren war eine neue Herausforderung, zu der man sich erstmal überwinden musste. Trotzdem hat das ganze Spaß gemacht. Auch die Fahrt mit der Pistenraupe war ziemlich aufregend, was man so schnell nicht mehr vergessen wird.
(A.P.)
 
 
Après Ski & Hüttenzauber

Wir waren alle aufgeregt. Vor uns lagen mindestens 12 Stunden Fahrt. Wir konnten alle kaum schlafen und waren richtig müde, als wir im Hotel ankamen.
Wir frühstückten und brachten unsere Koffer auf unsere Zimmer. Nicht mal eine Stunde später fuhren wir zur Mittelstation runter, dort sollten wir unsere Skier ausleihen. Zu meinem Unglück erlitt ich vorher einen Kreislaufkollaps und musste ins Krankenhaus. Dort verbrachte ich drei Tage.  Die erste Nacht im Spittal war ziemlich schlimm, da ich keinen kannte. Es war alles fremd. Die Leute, die Umgebung, die Sprache (Dialekt)!
Die Schwestern und Ärzte waren aber sehr nett, wenn sie nicht gerade versuchten mir Blut abzunehmen. Das Essen war gut und die Umgebung war traumhaft.
 Am Dienstag kamen Frau Emde, Fabienne und Melanie, um mich zu besuchen und Sachen zu bringen. Zum Glück wurde ich an diesem Tag auch entlassen. Wir bestellten ein Taxi und fuhren zur Gletscherbahn zurück. Als wir ankamen, wurde ich herzlich begrüßt von Freunden und Lehrern. Meine erste Nacht im Eishotel war echt schön.
Wir redeten noch stundenlang und tauschten die Ereignisse der letzten Tage aus. Wir merkten schnell, dass die Höhe und der Stress allen zu schaffen machte, sodass über 10 Schüler der Klasse nicht Ski fahren konnte. Während der Essenszeiten, saßen wir alle zusammen, lachten, redeten und beklagten uns über unsere Muskelkater.
Es gab aber auch nicht so schöne Momente. Da manche Mädchen und Jungs ein 10er Zimmer bezogen, gab es dort manchmal Zoff, der sich aber bis zum Abend wieder legte.
Der Donnerstag war der schlimmste Tag. Es schneite sehr heftig  und der Wind wehte sehr stark. Die Lehrer gingen mit uns nach draußen, doch nach einigen Minuten mussten wir wieder rein, da es zu einem Schneesturm kam. Man konnte kaum die Person sehen, die neben einem stand.
Für mich war der schönste Tag der Freitag. Wir wollten zur Duisburger Hütte fahren, doch da einige schon ihre Skier abgegeben hatten, waren die Pistenraupenfahrer so nett, uns nach unten zu transportieren. Wir standen in einer Art Korb, der vorne vor dem Gefährt befestigt war. Zuerst hatten wir viel Angst, doch nach und nach machte es richtig Spaß. Als wir an der Duisburger Hütte waren, tranken wir alle erst mal eine heiße Tasse Schokolade. Wir hatten eine tolle Aussicht von dort. Auf der Rückfahrt mit der Pistenraupe winkten uns viele Skifahrer zu. Manche hielten an, andere wiederum machten Fotos.
Nach unserer Rückkehr blieben viele noch draußen, bauten Schneemänner oder veranstalteten eine Schneeballschlacht. Wir nutzten die letzte Gelegenheit um Fotos zu machen.
Der Tag der Abfahrt war der anstrengendste. Wir sind teilweise um halb sechs aufgestanden. Packten die letzten Sachen ein und gingen frühstücken. Als wir alle Koffer nach oben zur Information trugen, mussten wir feststellen, dass das Eisseehaus noch verschlossen war. Wir mussten eine Viertelstunde auf den Hauswirt warten. Nachdem wir dieses Problem gelöst hatten, wartete schon das nächste. Weil es sehr heftig schneite und der Wind stark blies, blieben die Gondeln oft hängen. Sie wackelten und schwankten die ganze Zeit. Nach 30 Minuten Gondelfahrt saßen wir endlich in der Metro. Nach dem auch das überstanden war, konnten wir endlich in den Bus steigen. Die Fahrt dauerte ungefähr 14 Stunden und diese gingen viel zu langsam um. Um 23 Uhr kamen wir dann endlich an der Schule an. Alle waren todmüde und erschöpft. Ich denke jeder war froh endlich wieder zu Hause zu sein
Obwohl ich selbst nach meinem Krankenhausaufenthalt, nicht mehr Ski fahren konnte, hat mir die Abschlussfahrt trotzdem viel Spaß gemacht.
(A.A.)
 
 
Ski fahren in Höhen von über 3000 Metern

Die Aussicht ist ein unvergessliches Bild. Allgemein ist die Ski-Fahrt ein einmaliges Erlebnis. Doch für Menschen die die Höhe nicht vertragen und wenn es direkt mit dem Ski-fahren los geht, ist es nicht so toll.
Wenn man mit dem Bus fährt, dauert es sehr lange und man fährt mindestens 12 Stunden. Dazu kommen die Pausen (wenn diese etwas länger sind) oder Stau. Bei uns war die Hin- fahrt etwas unorganisiert, da wir kurzfristig einen Umweg fahren mussten. Aber wir hatten keinen Stau und kamen relativ gut durch. Da wir nachts gefahren sind konnte man zwar fast nichts von der Landschaft sehen, aber man konnte schlafen, wodurch die Fahrt etwas kürzer wirkte. Als wir endlich aus dem Bus kamen, ging es weiter mit der Metro nach oben. Jeweils 2 Leute konnten daraufhin mit ihren Koffern in die Gondel steigen, um zum Jugendhotel zu kommen. Dort bezogen wir unsere Zimmer nachdem wir gefrühstückt haben und die Zimmereinteilung besprochen hatten. Jedoch ging es schnell weiter, sodass wir nur unsere Skianzüge anziehen konnten. Dann ging es wieder mit der Gondel herunter um Skier, Helme und Skischuhe anzuprobieren und für die Ausleihe zu bezahlen. Am Anfang waren die Ski Schuhe sehr unbequem aber nach und nach ging es. Wir machten die ersten Schritte und Fahrversuche auf den Skiern. Ein paar kleine Übungen und wir waren warm. Es ging darum, in kleineren Gruppen den Anfänger-Hügel mit dem Lift ein wenig herauf und wieder herunter zu fahren. Nach einiger Zeit ging es wieder mit der Gondel nach oben zum Mittagessen. Wir bekamen blaue Kärtchen auf denen ‚Hausgast’ stand. Mit denen konnten wir etwas zu essen holen aber das Trinken mussten wir selbst bezahlen. Beim Frühstück und Abendessen war das Trinken schon dabei und man konnte sich Tee, Kakao oder Kaffee holen. Danach ging es wieder nach unten auf die Piste.
Den Anfänger-Hügel, diesmal mit dem Tellerlift herauf gefahren und mit den Skiern herunter. Leider ist man oft gefallen, da nur sehr wenige Ski fahren konnten. Nachdem wir wieder einige Zeit gefahren sind, fuhren wir wieder nach oben und aßen zu Abend. Danach bezogen wir wirklich die Zimmer und konnten nun endlich unsere Koffer auspacken, die Betten beziehen und das Zimmer ‚einrichten’.  
Die Zimmer waren nicht gerade sauber und die Putzfrau schien Duschgel zu klauen. In den Zimmern gab es Gemeinschaftsduschen mit jeweils 3 Duschköpfen, die nicht gerade sauber waren und niemand traute sich die Dusche ohne Badelatschen zu betreten. Eines der 2 Waschbecken war undicht, wurde dann aber repariert. Der Flur unseres 10er Zimmers war groß und mit vielen Schränken ausgestattet. Im Klo gab es kein Waschbecken was nicht grade hygienisch war. Seife gab es ebenfalls nicht. Im Zimmer selbst gab es 5 Hochbetten. Die Treppen vom Hochbett waren schwer zu besteigen und eine Absperrung gab es auch nicht, man konnte also aus dem Bett fallen. Aber es fiel keiner heraus. Die Matratzen waren übersät mit Flecken und in den Wänden waren Löcher. Zwei Schränke im Zimmer fielen beinah auseinander. Der Tisch und die Stühle im Zimmer waren auch nicht einsturzsicher. Wenn man mit Socken im Zimmer lief, fiel man fast hin. An einem Tag herrschte ein Sturm und es wurde alles vom Wetter beeinflusst. Durch die Höhe bekamen viele Kopfschmerzen, und vielen wurde übel und einige haben sich übergeben. Am Tag vor der Abreise fuhren die, die gut Ski fahren konnten, die schwarze Piste zur ‚Duisburger Hütte’ herunter. Die anderen wurden von einer Pistenraupe nach unten transportiert. Nachdem wir dort Kakao getrunken hatten, ging es wieder nach oben. Am nächsten Tag sollten wir die Koffer um 7 Uhr raus stellen und frühstücken kommen. Danach ging es mit den Koffern nach unten. Allerdings mussten wir zuvor die Skipässe und Zimmerkarten abgeben. Dann ging es in einer langen Fahrt nach Hause.
(J.M)
 
 
Testfahrt:  Schwarze Piste Nr. 10 - 10. Januar 2011
Es ist Mittag und ich befinde mich mir Herrn Schnorr, Jost und Dominik am Eissehaus. Es ist windig und wir hatten nur wenige Meter Sicht. Jost, Dominik und ich sind noch kurz davor mit dem Sessellift (Panoramabahn Klühspies) zum Eisseehaus hochgefahren, als wir auf Herrn Schnorr trafen, der uns, fragte ob wir Lust hätten, mit ihm die schwarze Piste zu fahren. Den ganzen Morgen hatten wir ihm bei den Anfängern geholfen, die Piste von hinten abzusichern oder Anfängern zu helfen und manchmal bei ihnen zu bleiben, wenn sie eine Pause brauchten. Wir stimmten also zu, und fuhren ein Stück hinter das Eisseehaus wo die Piste begann.
Dann war es soweit. Herr Schnorr fuhr vor und wir folgten ihm bis zur ersten Kante, wo es steiler hinunterging. Es herrschte nun noch schlechtere Sicht und wir konnten gerade noch so erkennen, wo die Piste rechts und links endete. Nach mehreren Zwischenstops und Besprechungen erreichten wir nach dem steilsten Stück der Piste die Duisburger Hütte.
Wir schnallten unsere Skier ab und betraten die gemütliche und warme Stube. Herr Schnorr spendierte uns dreien eine heiße Schokolade und wir redeten über unsere Eindrücke der Piste. Nach kurzer Pause ging es dann wieder schön aufgewärmt hinaus. Zu unserer Freude hatte es etwas aufgeklart und wir hatten etwas bessere Sicht. Nach kurzer Zeit kamen wir auf die rote Piste Nr. 9, deren letztes Stück besonders anspruchsvoll war. Es hatte sich erneut zugezogen und außerdem war die Piste hier steil und schmal, da sie künstlich angelegt ist. Die Schneeraupenfahrer nennen diese Stelle „Die Mauer“. Trotzdem kamen wir alle heil unten an der Mölltaler Gletscherbahn (geschlossene Kabinen) an und fuhren hoch zum Eisseehaus, um dort Mittag zu essen.
Ich gehörte zu den wenigen in der Klasse, die schon Skierfahrungen hatten, aber es war das erste Mal, dass ich eine schwarze Piste gefahren bin. Und ich hatte, wie die anderen auch, natürlich Respekt vor der Piste und dem Wetter. Als wir im Tal ankamen, freute ich mich, dass ich die Piste ohne Stürze und sicher fahren konnte (Erfolgsgefühle)! Die Piste bin ich im Laufe der Woche (immer mit Lehrerbegleitung) weitere 4 Male gefahren.
(J.J.)
 
 
Eine super Woche, auf die alle stolz sein können

Die Klassenfahrt war ein sehr tolles Erlebnis mit vielen Höhen und Tiefen. Wie haben viel erlebt und gelernt. Die Zimmer waren nicht gerade die besten, doch das Essen war sehr gut. Die Stimmung zwischen allen war recht gut. Nur zwischendurch gab es kleine Zickereien, die aber schnell wieder vergessen waren. Die Abende waren alle recht lustig. Nur schade war, dass einige sich zurück gezogen haben und nicht bei Spielen mit dabei waren. Am Anfang der Woche hätte keiner gedacht, dass es noch so lustig wird. Vielen ging es beschissen, da wir es nicht gewöhnt waren, so hoch zu leben. Dort oben nimmt unser Körper 40 % weniger Sauerstoff auf als unten. Doch nach einiger Zeit hat sich dann eigentlich jeder an diese Situation gewöhnt. Viele können sehr stolz auf sich sein, da sie vor der Klassenfahrt noch nie auf Ski standen und es doch gut geschafft haben. Es hat zwar einige genervt die ganze Woche Ski zu fahren. Doch viele haben den Willen gehabt es bis zum Ende der Woche durch zuziehen. Und einige, die noch nie vorher auf Skiern gestanden haben, haben es dann geschafft, die schwarze Piste zu fahren. Auch, wenn es nicht alle geschafft haben, kann jeder auf seine eigene Art stolz sein, da sie es vielleicht geschafft haben die blaue oder rote Piste zu fahren. Auch, wenn man nur den Anfänger-Hügel gefahren ist, kann man Stolz sein, da viele vorher noch nie gefahren sind. Einer der schönsten Momente war für mich persönlich der Freitagnachmittag bzw. der Abend, da die Hälfte der Klasse zusammen draussen war und Spaß gehabt hat. Sogar die Lehrer haben mit gemacht. Was natürlich schade war, war, dass es Julia die ganze Woche über nicht gerade gut ging. Und doch hat sie es mit Humor genommen und sich eine schöne Woche gemacht. Alles in allem fand ich die Klassenfahrt recht gut, obwohl wir auf 3000 Meter waren und eine Wasserflasche 5 Euro gekostet hat.
(J.L.)
 
 
Das schönste Erlebnis in Österreich
Die Klassenfahrt in Österreich war wirklich schön. Der erste Tag war etwas stressig, da wir durch die lange Busfahrt alle noch sehr müde waren. Als wir in Österreich ankamen, waren viele Schüler sehr aufgeregt, da sie das erste Mal mit einer Gondel fuhren. Die Aussicht von der Gondel aus war traumhaft und sie führte uns direkt zum Eisseehaus. Nach dem schmackhaften Essen fuhren wir mit der Gondel nach unten zu dem Laden, in dem wir unsere Skier ausgeliehen haben. Dann begann das erste Anfängertraining. Am Anfang war es für die Anfänger noch sehr schwer das Skifahren zu lernen, doch nach und nach haben viele Anfänger Fortschritte gemacht. Als ich das Skifahren allmählich konnte, machte es mir sehr viel Spaß einige Pisten hinunter zu fahren. Doch vor der schwarzen Piste hatte ich trotz allem noch Angst und wir sollten sie runter fahren damit wir zur Duisburger Hütte gelangen konnten. Da viele noch Angst vor dieser Piste hatten und sich es nicht zutrauten sie hinunter zu fahren, fuhren diese Leute in einer so genannten Raupe  zur Duisburger Hütte hinunter. Dort tranken wir alle eine Tasse heißen Kakao. Die Fahrt mit der Raupe war ein tolles und wirklich besonderes Erlebnis und der Kakao war auch sehr lecker.
Am Anfang war ich nicht so begeistert von der Abschlussfahrt doch am Ende ist sie doch noch sehr schön geworden, dank dem Skifahren auf dem Anfängerhügel, der schönen Aussicht und den lustigen Mitschülern.
(J.W.)
 
 
Auf den weißen Bergen
Von Alina Abts (Hier vollständig & überarbeitet)
 

Zu den weißen Bergen fahren wir.
Unsere Busfahrer sind genau so nett wie wir.
Sind seit Stunden schon gefahren und haben uns doch glatt verfahren.
Zu den weißen Bergen fahren wir.
 
Zu den weißen Bergen fahren wir.
Achtung Leute aus ganz Mölltal: Hier sind wir.
Wollen Ski fahren, rodeln, lachen und `ne Menge Blödsinn machen.
Zu den weißen Bergen fahren wir.
 
Zu den weißen Bergen fahren wir.
Schnorri streichelt seinen Appel mit Manier.
Ist das Notebook nicht dabei bricht Herrn Schnorris Herz entzwei.
Zu den weißen Bergen fahren wir.
 
Auf die weißen Berge wollen wir.
Wir verbringen eine ganze Weile hier.
Schroedi, Emde mit dabei bringen uns das Skifahren bei.
Auf die weißen Berge wollen wir.
 
Hallo weiße Berge: Hier sind wir.
Sitzen fest auf einen Gletscher - ohne Bier.
Dürften wir nur einmal runter wären wir alle wieder munter.
Denn dann bräuchten wir auch kein Bier.
 
Auf den weißen Bergen campen wir.
Unser Strom ist weg und Wasser fehlt uns hier.
Schon der erste im Spittal und den anderen geht’s brutal.
Auf den weißen Bergen campen wir.
 
Auf den weißen Bergen wohnen wir.
Emde hat `n Rededrang und lächelt viel.
Die Geschichten interessant und von niemanden gekannt.
Auf den weißen Bergen wohnen wir.
 
Auf den weißen Bergen wohnen wir.
Schroeder kann kein Deutsch und Englisch spricht er viel.
Was er mit dem Mond gedacht, hat er Franzi nicht gesagt.
Auf den weißen Bergen wohnen wir.
 
Auf den weißen Bergen frieren wir.
Die Lawinen kommen, deswegen bleiben wir hier.
Schnorris Herz scheint Stein zu sein, schickt uns in den Schneesturm rein.
Auf den weißen Bergen frieren wir.
 
In den weißen Bergen fahren wir.
Unsere Profis fahren schwarz, wir bleiben hier.
Doch Herr Schnorr hat mitgedacht, hat die Raupe mitgebracht.
In den weißen Bergen fahren wir.
 
In den weißen Bergen fahren wir.
Zu der Duisburger Hütte im Ski-Revier.
Trinken heiße Schokolade, und was sie sonst noch alles haben.
In den weißen Bergen fahren wir.
 
Von den weißen Bergen kommen wir.
Hallo B-v-S: Bald sind wir wieder hier.
Da das Jahr schon fast zu Ende, nehmen wir uns an den Händen.
In den weißen Bergen waren wir.

 
 
Eine einzigartige und einmalige Abschlussfahrt  auf dem wunderschönen Mölltaler-Gletscher
Meiner Meinung nach war die ganze Abschlussfahrt ein großer Erfolg, denn ich denke, dass meinen Klassenkameraden und auch mir die Abschlussfahrt im großen und ganzen recht gut gefallen hat.
Die Hinfahrt war sehr lang und ging allen an die Nerven, die Stimmung im Bus war „schläfrig“. Nachdem wir 12 Stunden im Bus gesessen haben, waren wir alle glücklich, als wir an der Metro angekommen sind, die uns zur Mittelstation bringen sollte.
Die Metro fuhr mitten durch den Berg zur Mittelstation, wo wir auch später unsere Skier bekamen. Der Eindruck von der Natur war auf der Mittelstation schon beeindruckend und wir waren gespannt, wie es erst oben aussehen würde.
Mit der Gondel und den ganzen Koffern gang es dann zum Hotel Eissee. Die Fahrt zum Hotel, in dem wir die 6 Tage übernachteten, war beeindruckend. Die Müdigkeit war bei den meisten wie weg gepustet und man sah die Augen funkeln.
Alle fanden die Natur beeindruckend. Aber trotzdem war die Luft für manche jetzt schon zu viel, und wir ahnten nicht, dass es noch schlimmer wird. Nachdem wir am Hotel angekommen waren, haben wir die Koffer abgestellt und zum ersten mal das gute Frühstück genießen dürfen. Nachdem wir fertig waren, durften wir in die Zimmer und uns einrichten. Als dann alle fertig waren, ging es zum Skiausleiher wieder runter.
Vielen war das zu stressig und sie hatten Probleme und einer Mitschülerin ging es besonders schlecht und sie wurde ins Krankenhaus gebracht.
Nachdem wir dann endlich fertig waren und jeder seine passende Ausrüstung hatte, konnte es losgehen. Es ging direkt richtig los! Die Leute, die fahren konnten, sind direkt mit Frau Emde oben gefahren und die anderen fingen langsam an mit Hr. Schroeder, Hr. Dr. Schnorr und Jana auf dem „Anfänger-Hügel“ zu fahren.
Der erste Tag war meiner Meinung ein voller Erfolg, weil das Mittagessen auch super war und dass wir direkt oben fahren durften, war auch klasse. Beim Abendessen saßen dann alle kaputt und müde am Tisch und klagten über Schmerzen.
Fast alle gingen schlafen und trotz schlechter Laune und dem „kein-bock“-Gefühlt freuten sich immer noch manche auf den nächsten Tag. 
Die darauf folgenden Tage liefen meist ähnlich ab.
Wir standen die alle Tage um 7:20 Uhr auf, damit wir pünktlich um 8:00 beim Frühstück waren. Nach dem leckeren Frühstück haben wir uns dann um 9:00 Uhr in voller Skimontur vor dem Hotel getroffen.
Wir haben am zweiten Tag das erste mal Aufwärmübungen gemacht und das ging mächtig in die Oberschenkel. Und dann mussten alle nach unten fahren, was uns etwas genervt hat, weil wir den Tag zuvor schon so viel und gut gefahren sind. Unten auf dem „Anfänger-Hügel“ mussten wir den anderen helfen, die noch nicht fahren konnten.
Das ging den ganzen Tag so und so war dann auch die Stimmung.
Die Tage danach wurden dann immer besser. Wir mussten nur noch den 3. Tag unten fahren und helfen. Das Essen war wie immer super und hat uns jeden Tag geschmeckt. Die Zimmer wurden langsam immer unerträglicher und der „Auflöstee“ hing jetzt schon dem meisten zum Halse raus.
Die Abende wurden jedoch immer besser und die Klassenfahrt war nach und nach ein voller Erfolg. Die Abende wurden nämlich lustiger und länger. Auch die letzten Schmerzen gingen weg. Nur noch wenige hatten Probleme. Langsam ging die Fahrt aber zu Ende. Doch die große Fahrt zur Duisburger-Hütte stand an und das machte vielen Sorgen, weil nur die schwarze-Piste Nr. 10 dahin führte. Aber wie immer hatte Hr. Schnorr eine grandiose Idee. Einen Tag zuvor hatten wir ein Treffen mit einem Raupenfahrer, den wir interviewt haben. Das Ziel des Interviews war es aber, den Raupenfahrer und den Chef zu überreden, die Schüler, die nicht den Mut hatten, die schwarze Piste zu fahren in einem Korb mitzunehmen.
Und diese Idee klappte auch und wurde erfolgreich umgesetzt. Die ganze Klasse kam heil und gesund an der Hütte an und genoss glücklich ihren Kakao.
Danach wurde das letzte mal Ski gefahren und die beeindruckende Kulisse genossen.
Dann mussten wir auch schon die Skier abgeben. Dann ging es zum ersten mal wieder ohne Skier zum Hotel und die erste Trauer, dass wir nach Hause fahren mussten, machte sich breit. Trotzdem war der letzte Abend der krönende Abschluss unserer Abschlussfahrt.
Und innerlich freuten sich alle auf zu Hause, der eine mehr, der andere weniger.
Morgens ging es dann schon um 6:00 Uhr los. Der letzte Abend lag noch allen in den Knochen, die Koffer waren schon gepackt und alles lief gut ab. Bis auf das Wetter. Das spielte an dem Tag mal wieder verrückt, was aber passte, denn wir reisten ja ab. Die Gondeln schaukelten beängstigend, aber brachten uns gut zur Mittelstation.
Schließlich kamen wir heile zu Hause an und freuten uns alle auf unser Bett. Ich denke, dass sich alle mit Freude und Spaß an die Abschlussfahrt zurück erinnern können.
(T.W.)
 
 
Skiklassenfahrt nach Österreich zum Mölltaler Gletscher
Am 08.01.11 ist die Klasse 10e mit 28 Schülern (9 Jungen und 17 Mädchen) und vier Lehrern um 19.15h zum Mölltaler Gletscher in Österreich zum Skifahren gefahren. Um 9.30h sind wir an dem Jugendhotel Eisseehaus angekommen, welches auf knapp 2975 Meter gelegen hat und wo wir die Woche gewohnt haben. Dort angekommen haben wir zuerst gefrühstückt und darauf die Zimmer bezogen. Später haben wir uns Skier ausgeliehen und sind zum ersten Mal Ski gefahren, obwohl wir von der Busfahrt sehr müde gewesen waren. Die Personen, die schon Skifahren konnten, durften sofort auf die Piste. Nachdem Mittagessen um 13.30h ist ein Teil auf den Zimmern geblieben, während der Rest weiter gefahren ist. Im Laufe des Tages ging es einer Schülerin so schlecht, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden musste. Um 18.30h haben wir Abend gegessen.
Am nächsten Tag habe ich dann das Lenken und das Bremsen gelernt. Am Montag konnte ich schon um einiges besser Skifahren. Dies haben wir dienstags noch weiter vertieft und am Mittwoch sind wir alleine in zwei 5er Gruppen auf dem Anfänger-Hügel gefahren, um das Gelernte zu vertiefen und uns gegenseitig Tipps zu geben. Zum Ersten Mal bin ich an dem darauf folgenden Tag die blaue Piste runtergefahren und habe mich dort überschlagen.  Am Freitag sind wir vormittags das letzte Mal Ski gefahren. Vor dem Mittagessen haben wir noch unsere Skier zurück zum Verleiher gebracht. Danach ist ein Teil der Klasse mit Skiern die schwarze Piste runtergefahren. Der Rest ist in Körben, die vorne an zwei Pistenraupen befestigt worden waren, die schwarze Piste zur Duisburger Hütte transportiert worden. Eine Schülerin durfte beim Fahrer mitfahren, weil sie Wadenkrämpfe hatte. Dort tranken wir zusammen einen Kakao. Währenddessen hat ein Lehrer Fotos gemacht. Danach sind wir wieder zurück zum Eisseehaus gefahren. Dieser Ausflug hat mir sehr viel Spaß gemacht. Am Abend, nach dem Abendessen haben wir eine Schneeballschlacht veranstaltet. Gegen 20.00h interviewten wir den angestellten Koch, der sonst in einem Hotel arbeitet.
An unserem letzten Tag mussten wir schon um 6.30h aufstehen und noch unsere restlichen Sachen zusammenpacken. Um 7.00h haben wir unsere Zimmer geräumt und im Anschluss gab es dann Frühstück. Gegen 8.00h sind wir in die Gondeln gestiegen, wo manchen schlecht wurde, denn es stürmte sehr stark und die Gondeln haben sehr hin und her geschaukelt. Dadurch verpassten wir die Bahn um 8.30h und nahmen die um 9.00h. Kurz darauf sind wir in den Bus gestiegen. Nach ungefähr zwei Stunden haben wir eine andere Gruppe ab geholt, die aus Köln gekommen ist. Während der Fahrt wurde ein paar Schülern schlecht. Abends kamen wir gegen 23.00h in Nievenheim an der Schule an, nachdem wir diejenigen, die mit uns gefahren sind, in Köln abgesetzt hatten. Nach der Busfahrt war ich sehr fertig. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich endlich wieder zu Hause war.
(L.R.)
 
 
Gelungene Abschlussfahrt der 10e
Ich fand die Klassenfahrt im ganzen sehr gelungen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe gelernt Ski zu fahren. Für mich war das ein großer Erfolg. Das Wetter in Österreich war für mich traumhaft bis auf zwei Tage, wo wir Sturm hatten. Ich habe das Panorama sehr genossen, denn so was sieht man sehr selten. Es war schön zu sehen, wie abends die Sonne hinter den Bergen verschwand. Die Zimmer waren leider nicht so gepflegt wie der Rest des Hotels. Zum Schlafen haben die Zimmer aber definitiv gereicht.
Tagsüber war man unterwegs und abends saß man in kleinen Gruppen zusammen. Jeder konnte sich aussuchen, was er gerne machen will. Man war also nicht fest an etwas gebunden.
Die Hinfahrt fand ich nicht so gut, da wir abends gefahren sind und man so nicht viel von der schönen Umgebung sehen konnte. Die Rückfahrt gefiel mir daher besser trotz einer Fahrzeit von etwa 13 Stunden. Das Essen vor Ort war sehr gut. Es gab immer wechselnde Gerichte und wenn man etwas nicht mochte so konnte man sich etwas anderes kaufen. Man bekam das Essen dann billiger, wenn man die Essensmarken zeigte. Man konnte also nicht meckern, denn das Essen war lecker und für jeden war was dabei.
Es war ausserdem sehr gut, dass man bei der Skifahrt in Gruppen aufgeteilt wurde. So war es nicht langweilig und man konnte besser lernen. Ich fand die Pisten ebenfalls schön, da man immer neuen Herausforderungen gegenüber stand. Es wurde nie langweilig. Der letzte Abend hat mir besonders gut gefallen. Nachdem wir mittags unseren Kakao getrunken hatten, brachten wir die Skier weg. Den restlichen Tag verbrachten wir dann mit der Klasse am Eisseehaus. Es war eine gute Atmosphäre und jeder genoss dann noch das letzte mal das schöne Panorama. Nach dem Abendessen liessen wir denn Abend noch langsam ausklingen. Wir saßen zusammen und besprachen die Woche, meist nur positive Aussagen. Ich fand die Klassenfahrt also sehr gut und ich würde gerne noch mal mit der Gruppe nach Kärnten fahren. Ich kann es nur jedem empfehlen, in dieses Skigebiet zu fahren.
Das Skifahren an sich ist gar nicht so anstrengend, wie ich anfangs gedacht habe. Es ist eine gute Sportart, die Spaß macht und mal was anderes ist. Trotz der dünnen Luft auf dem Gletscher ist man nicht so stark aus der Puste und es geht immer weiter. Ich als Anfänger habe direkt Gefallen an dem Sport gefunden. So konnte ich nach zwei Tagen dann schon die blaue Piste ohne große Probleme fahren.
(F.W.)
 
 
Bericht über die phänomenale und abwechslungsreiche Ski-Abschlussfahrt 2010

Ich war die Tage vor Beginn der Abschlussfahrt  sehr aufgeregt. Die Busfahrt war anstrengend aber dennoch lustig. Den Hintern hat man sich 12 Stunden lang
förmlich platt gesessen. Die Aussicht dort, als wir ankamen, hat mich vom Hocker gehauen, da ich solche weißen und großen Berge zuvor nur auf Bildern gesehen habe.
Das Eisseehaus sah von außen sehr modern und neu aus, die obere Etage war ebenfalls sehr modern eingerichtet. Über das Essen konnte man sich nicht beschweren. Morgens hatte man die Wahl zwischen Brötchen und Müsli. Die Brötchen waren meistens kalt, aber das hat mich weniger gestört, da auf 2900 Metern irgendwie alles kalt ist. Der Kakao war gut. Nur das Problem war, dass er sich in der Milch nicht auflöste. Ich fand das lustig, weil man den Kakao dann abschlürfen konnte.
Als wir dann die Zimmer bezogen, waren alle ein bisschen erschrocken und enttäuscht zugleich, denn die Zimmer waren sehr herunter gekommen. Aber zum Schlafen waren sie völlig ausreichend. Am Sonntag ging es auch direkt los! Wir fuhren mit den Gondeln wieder runter zur Mittelstation und liehen uns dort die Skier aus. Ich bin nie zuvor Ski gefahren. Aber direkt am Sonntag fuhr ich, nachdem ich knapp 2 Stunden auf dem Anfänger-Hügel geübt hatte, mit Tobias, Michael, Jannis und Dominik die blaue Piste!
Die Atmosphäre auf dem Mölltaler Gletscher war so atemberaubend, dass ich alles um mich herum vergaß und mich nur auf das Skifahren konzentrierte. Die meisten litten unter dem geringen Sauerstoffgehalt. Besonders Alina reagierte negativ auf diese Umstellung und kollabierte. Ich begleitete sie auf Anweisung von Herr Schnorr in den kleinen Sanitäterraum auf der Mittelstation. Später wurde entschieden, dass Alina ins Krankenhaus im Tal muss.
Am zweiten Tag, also Montag unterstützten Dominik, Jannis und ich Herrn Schnorr darin, den anderen Skifahren bei zu bringen. Als kleine „Belohnung“ fuhren wir zu viert dann die schwarze Piste herunter zur „Duisburger Hütte“, in der wir dann einen heißen Kakao tranken. Ich war ziemlich stolz, als ich am zweiten Tag direkt die schwarze Piste runter fuhr.
Bei gutem Wetter waren die Abende einfach phänomenal, weil die Sonne direkt über den Bergen stand und so ein wundervolles Farbenspiel entstand. Es gab auch Tage, an denen das Wetter so schlecht war, dass Lawinengefahr bestand und wir kein Ski fahren konnten.
An solchen Tagen waren auch die meisten Pisten gesperrt oder sogar der Gondelbetrieb eingestellt.
Der schönste Abend war für mich immer noch der letzte, da wir alle zusammen draußen vor unseren Zimmern eine kleine Schneeballschlacht gemacht haben. Viel von uns rollten, rannten und sprangen den kleinen Hang vor unseren Zimmer herunter und das war sehr spaßig.
Im Großen und Ganzen war die Abschlussfahrt sehr amüsant, abwechslungsreich und spaßig, da ich einen großen Fortschritt im Skifahren gemacht habe und die Abende zusammen mit meinen Klassenkameraden sehr lustig waren.
(J.G.)
 
 
Die Skifahrt 2011 mit der Klasse 10e und ganz ,besonderen‘ Skilehrern

Die Abschlussfahrt war der größte Hit und alle machten mit.
Es war eine emotionale Woche auf 3000 Metern mit einer wundervollen Aussicht. Emotional deswegen, weil manche am ersten Tag schon angefangen haben, aufzugeben und ihnen einfach die Motivation zum Ski fahren gefehlt hat. Doch im Laufe der Woche wurde gekämpft und von allen Schülern, die Skier besaßen wurde der Anfänger-Hügel befahren.
Es ist schon lobenswert, dass sehr viele Schüler von 0 auf 100 aufgestiegen sind. Anfangs standen sie am Anfänger Hügel und am Ende auf der schwarzen Piste! Wie sagt man so schön: „Übung macht den Meister“!
Man hat auch die Lehrer aus einer ganz anderen Sicht gesehen. Damit meine ich, dass Lehrer auch mal anders sein können.
Das gute Gefühl beim Skifahren einfach abzuschalten und wie ein Vogel frei zu sein, ist schon ein interessantes Gefühl, das jeder mal erlebt haben muss.
Anfangs jagte selbst bei mir die Angst hinterher, doch von Tag zu Tag wurde das Schloss der Angst gebrochen.
Ein sehr besonderes Erlebnis war der letzte Tag. Da wurden viele Schüler, die entweder körperlich krank waren oder sich auf der schwarzen Piste unsicher fühlten, mit der Pistenraupe zur Duisburger Hütte gefahren. Die restlichen sind mit ihren Skiern auf der schwarzen Piste gefahren. Zusammen saßen wir dann auf der Terrasse der Duisburger Hütte und tranken alle heißen Kakao.
(E.T.)

 

 
 
 
 Die Pisten
skipisten.jpg
Das gesamte Gebiet wurde befahren, je nach Fortschritten und Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler in Gruppen und/oder in Begleitung. Immer wieder Erwähnung finden die blauen Pisten Nr. 5 und 6 (links), die direkt am Eissehaus beginnen und hinunter zu einem Sessellift führen. Die roten Pisten ganz links im Bild sind projektiert und standen demzufolge noch nicht zur Verfügung. Die Nummern 1,2,3 und 4 befinden sich auf Gletschergebiert. Der auch immer erwähnte "Anfänger-Hügel" ist auf der Karte schwerer auszumachen: Im unteren rechten Bereich findet man oberhalb der roten Nr. 11 und Nr. 12 insgesamt drei kleine blaue Abfahrten. Die rechteste ist der "Anfänger-Hügel". Die "scharze 10" ist deutlich im Zentrum zu erkennen und an ihr die Duisburger Hütte eingezeichnet.
 
 
 
 
Oben auf 3150 m Höhe

Es fing alles um 19:20 Uhr am Busbahnhof der Bertha-von-Suttner Gesamtschule an. Als der Reisebus von „Rosi-Reisen“ ankam, verabschiedeten sich noch mal alle und dann ging es los. Eine 12h Stunden lange Busfahrt stand der Klasse 10e bevor. Dann irgendwann kamen wir in Österreich an der Metro-Bahn-Station an. Mit der Metro-Bahn fuhren wir ca. 10 min. Von da aus ging es direkt mit der Gondel weiter zum „Eisseehaus“ auf fast 3000m.
Tag 0: Schon am ersten Tag ging es los mit dem Skifahren. Einige waren schon geübt im Skifahren, doch die Mehrzahl der Schüler waren noch blutige Anfänger, doch das machte nichts. Meine ersten Eindrücke über das Skifahren waren positiv, ich habe nicht gedacht, dass das Skifahren soviel Spaß macht. Es fing alles mit vielen Stürzen auf dem „Anfänger-Hügel“ an.
Tag 1: Doch am nächsten Tag sah die Welt schon ganz anders aus, ausgeschlafen und ausgeruht gingen die meisten voller Elan um Punkt 8 Uhr zum Frühstück. Mit einem Brötchen und einem Kaffee im Bauch ging es mit der Gondel runter, wieder zum „Anfänger-Hügel“. Es ging schon deutlich besser runter, ohne die vielen Stürze. Man konnte sich auch schon mal einen Slalom trauen, doch der ging meist schief.
Tag 2: Am zweiten Tag ging es ohne Probleme den „Anfänger-Hügel“ runter, auch die Slaloms klappten ohne Probleme und dann, nach dem Mittagessen, wagten sich einige der vor zwei Tagen noch blutigen Anfänger auf eine blaue Piste. Kar, dass jeder des öfteren hingefallen ist. Am Abend spielten einige Karten, andere blieben auf ihren Zimmern und ruhten sich einfach nur aus.
Tag 3: Schon am dritten Tag gingen viele der Ex-Anfänger gar nicht mehr auf den „Anfänger-Hügel“ sondern direkt auf die blaue Piste, da diese für sie eine Herausforderung war und wohl den größten Adrenalin-Kick gegeben hat. Natürlich gehörten auch wieder ein paar Stürze dazu, sowohl mit Überschlägen als auch ein paar Fahrten in den Tiefschnee, wo es einem Anfänger unmöglich ist noch mal auf Skiern rauszukommen. Es sah eigentlich so aus: Anfänger auf Skiern in den Tiefschnee, Anfänger legt sich hin, Anfänger kommt mit Stöcken und Skiern in den Händen aus dem tiefen Schnee gestampft. Doch genau diese „Fehler“ bringen einen dazu weiter zu machen, um einfach die Piste ohne Stürze runter zu kommen.
Tag 4: Wie die Tage davor ging es um 8.00 Uhr los zum Frühstück, mit einem Kaffee im Bauch wieder auf zur blauen Piste.
(T.H.)
 
 
Unsere Abschlussfahrt in Österreich

Ich fand unsere Ski- Abschlussfahrt zum Mölltaler Gletscher in Österreich sehr schön.
Samstag den 8.1.11 um 19:30 Uhr ging es los. Die Fahrt in einem Reisebus war durch die Enge nicht sehr bequem, doch nach ca. 13 Stunden hatten wir es endlich geschafft.
Wir wohnten auf 2900m, kurz unterhalb eines Gletschers.
Besonders gut gefiel mir die Sicht, die Aussicht auf den vielen Schnee (250 cm) und die Berge, von denen wir umgeben waren.
Am ersten Tag ging es direkt los, zuerst liehen wir uns die Skier aus, dann ging es direkt auf die Piste.
Die ersten Versuche gingen mächtig in die Hose. Jeder von uns knutschte mindestens einmal den Schnee.
Nach dem Mittagessen, welches mir nicht gut gefallen hat (da es immer nur eine Sache zu essen gab; hätten wir etwas anderes essen wollen hätten wir es bezahlen müssen), ging es dann wieder auf die Piste.
Die Abende im Eisseehaus (in welchem wir wohnten) waren mit nicht viel Abwechslung durchzogen. Um 18:30 Uhr gab es Abendessen, auch bei diesem hatten wir nicht die Wahl  (wer dieses Essen nicht mochte hatte also Pech gehabt), danach machte jedes Zimmer eigentlich etwas anderes.
Wir wohnten in 8- und 10- Bettzimmern. Die Enge in den Zimmern war schon am 3. Tag bemerkbar, als es im 10er Zimmer der Mädchen schon die ersten Meinungsverschiedenheiten gab.
Um 8:00 Uhr gab es Frühstück, danach ging es wieder auf die Piste.
Dieser Ablauf durchlief die ganze Woche.
Mir selber bekam der Höhenunterschied nicht sehr gut, ich fuhr 3 Tage Ski und dann nicht mehr.
Julia bekam am 3. Tag ihren ersten Wadenkrampf, diese durchliefen dann den Rest der Woche. Jessica und ich mussten Julia dann alle 30 Minuten ihre Wadenwickel machen, da es sonst keiner gemacht hat.
Jedoch nicht nur Julia ging es schlecht, auch anderen und unserer Meinung nach waren zu viele nur der Ansicht, dass wir alle simulieren.
Doch sehr gut gefiel mir der Donnerstag. Laureen, Michael, Tobias und ich durften am Abend einen Pistenraupenfahrer zu seinem Alltag auf dem Gletscher befragen.
Nach unserem Interview, hat er uns dann noch die Halle gezeigt, in der die Raupen stehen.
Wir durften uns dann auch mal in so eine Maschine reinsetzen, der Pistenraupenfahrer hat uns dann noch die Raupe von Innen erklärt.
Dies war sehr spannend.
Der Donnerstag mittag war auf eine Art sehr witzig, auf die andere Art wiederum nicht.
Es sollte eine Schneeballschlacht veranstaltet werden, jedoch als wir alle draußen waren, wurde der Schneesturm, der bereits begonnen hatte, noch stärker und wir sahen unsere eigene Hand vor Augen nicht.
Freitag ging es dann in einem Korb (an einer Pistenraupe befestigt) herunter zur Duisburger Hütte.
Dies hat sehr viel Spaß gemacht. Der Kakao, den Herr Schnorr spendierte, war sehr lecker.
An 3 Tagen dieser Woche gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang. Von dem man hier nur träumen kann.
Am 15.1.11 sind wir um 8.00 Uhr in die Gondel gestiegen. Die Fahrt war nicht sehr schön denn draußen war ein sehr starker Sturm und die Gondel schaukelte sehr stark.
Um 9:30 Uhr fuhren wir dann im Tal mit dem Reisebus ab.
Gegen 22:30 Uhr waren wir dann wieder an der Schule.
In allem fand ich die Fahrt sehr schön. Ich würde jeder Zeit wieder zum Eisseehaus fahren.
(F.J.)
 
 
28 Volldeppen räumen auf dem Mölltaler Gletscher auf

Die Ski-Abschlussfahrt der Klasse 10e war ein Erlebnis für sich.
Die Anreise war zwiespaltig, da noch zwei weitere Klassen in unserem Reisebus dabei waren, wovon eine Klasse besonders nervte.
Sonntag morgen, gegen 09:30 Uhr, stiegen wir aus der Gondel aus und betraten das Eisseehaus.
Nachdem wir unser Gepäck abgelagert haben und gefrühstückt haben, fuhren wir mit der Gondel zurück zur Mittelstation und liehen uns Skier aus.
Während dem Skiverleih brach eine unserer Klassenkameradinnen zusammen und musste ins Krankenhaus.
Nach unserem Skiverleih ging es sofort auf den Anfänger-Hügel.
Dort lernten die ersten Anfänger die Grundlagen des Skifahrens und die, die Skifahren bereits beherrschten, fuhren sich ein.
Mittags kam dann schon meine erste Aufgabe: Herrn Schroeder und der Sportstudentin Jana helfen, zwei unserer Klassenkameradinnen eine blaue Piste runter zu bringen.
Da es zu einigen Komplikationen kam, beschlossen Herr Schroeder und Jana die Skier und die Stöcke der  Schülerinnen zu nehmen und ihnen zu sagen, die Piste auf dem Hinterteil runterzurutschen. Jana und Herr Schröder teilten sich die Skier, ich übernahm die Stöcke.
Da es kurz vor der letzten Liftfahrt war, musste jemand losfahren und das Liftpersonal fragen, ob sie noch einen Moment auf die Schülerinnen und die Lehrer warten.
Also fuhr ich runter und versuchte dem Herrn an dem Sessellift die Situation zu schildern.
Es stellte sich heraus, dass es leichter gesagt ist, als getan.
Als ich versuchte dem Herrn zu erklären was passiert ist, unterbrach er mich ständig mit dem Satz „Letzte Fahrt, letzte Fahrt!“, was es mir nicht leicht machte.
Also beschloss ich zu hoffen, dass es die vier auf der Piste es rechtzeitig zum Lift schaffen würden. Der „Liftler“ lies mich beim Versuch ihm was zu erzählen schon regelrecht. verzweifeln.
Lange Rede kurzes Knie - sie schafften es und alle waren zufrieden.
Naja, fast alle.
Eine Klassenkameradin lag am Tag 0 im Krankenhaus, zwei Klassenkameradinnen hatten nun Angst vor einer blauen Piste und von dem Rest möchte ich gar nicht erst anfangen.
Abends, nach dem Abendessen, fingen 3 Schüler an, Karten zu spielen. Kurze Zeit später spielten dann auch die Lehrer mit.
Komischerweise wollten am nächsten Tag einige Schüler kein Ski mehr fahren. Ich konnte mir aber nicht erklären warum.
Nach langem hin und her haben die Lehrer es dann doch noch geschafft, einige SchülerInnen zu überreden, nicht sofort aufzugeben. An diesem Tag gab es jedoch eine Planänderung : Die Gruppe der fortgeschrittenen Skifahrer, unter der Leitung von Frau Emde, sollte nun helfen den Anfängern das Skifahren einigermaßen beizubringen. Also bekam jeder Fortgeschrittene (in der Gruppe der Fortgeschrittenen gab es fünf Schüler) je zwei Anfänger. Um 13:30 Uhr gab es Mittagessen.
Nach dem Mittagessen sind die Fortgeschrittenen dann noch einmal zur Übung gefahren.
Eigentlich ist an diesem Tag nicht wirklich irgendwas besonderes passiert, außer die ersten Erfolgserlebnisse der Anfänger.
Abends nach dem Essen kam dann wieder die Kartengruppe zusammen und hat weiter „Schwimmen“ gespielt.
Am nächsten Tag fuhren dann drei Schüler aus der Fortgeschrittenen-Gruppe mit Herrn Schnorr die erste schwarze Piste dieser Woche runter und besuchten die Duisburger Hütte. Vorraussetzung dieser Expedition war, dass es bei Abfahrt relativ klares Wetter war. Am Anfang spielte das Wetter auch mit, bis zu dem steilsten und schwierigsten Stück der Piste. Auf einmal zog eine Nebelwand auf und man sah kaum etwas. Die Gruppe schaffte es jedoch heil zur Duisburger Hütte, jedoch hat sich ein Schüler hingelegt, als er eine Abkürzung zur Hütte genommen hat, da er dachte der Weg vor ihm wäre frei. Jedoch hat sich dieser Schüler in dem Nebel ,versehen‘ und ist in den Tiefschnee gefahren und hingeflogen. Jedoch hat er sich nichts getan. Zur Belohnung, dass sie es heil zur Duisburger Hütte geschafft haben, spendierte Herr Schnorr den drei Schülern einen heißen Kakao.
Nach dem heißen Kakao fuhr die Gruppe dann den Rest der Piste runter und mit der Gondel nach oben zurück zum Eisseehaus.
Während der Gondelfahrt ereilte Herrn Schnorr eine positive Nachricht: Die Schülerin, die im Krankenhaus lag, wurde entlassen und konnte von Frau Emde und zwei Schülerinnen abgeholt werden.
Keine Verletzte und Erfolge bei den Anfängern bedeutet, dass der Tag gut ablief. Einige waren nun soweit, dass die Lehrer eine zweite Fortgeschrittenen-Gruppe eröffnen mussten. Abends wieder das übliche. Abendessen und Kartenspielen für mich.
Am Donnerstag morgen konnten wir leider nicht, wie gewohnt, um 9:00 Uhr losfahren, da ein Schneesturm uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
Also verschob sich das ganze um einige Zeit. Aber wir konnten noch Skifahren.
An diesem Tag ist eigentlich nichts besonderes passiert, außer dass wir vorhatten, nach dem Mittagessen eine Schneeballschlacht zu machen, die dann aber nur einige Minuten dauerte, da die Sicht urplötzlich fast auf Null zurückging. Also durften wir ab 14:30 Uhr im Eisseehaus „chillen“.
Abends, da kaum noch jemand Lust hatte, „Schwimmen“ zu spielen, schlugen ein paar Schüler vor, eine Art Rollenspiel namens „Die Werwölfe aus dem Düsterwald“ zu spielen. Das Spiel hat sehr viel Spaß gemacht, für alle Beteiligten und unsere beiden „Zuschauer“ der letzten Abende: Einen „Liftler“, der auch Rettungssanitäter war und unser Koch. Es wurde viel gelacht.
(D.S.)
 
 
Die perfekte Skifahrt

Um 8 Uhr hat jeder Tag mit Frühstücken angefangen. Danach sind wir Ski gefahren, bis 13 Uhr, denn um 13:30 Uhr gab es Mittagessen. Das Abendessen fand um 18:30 Uhr statt. Mir hat die Skifahrt sehr viel Spaß gemacht, denn ich habe jeden Tag mit meinen Freunden abgehangen. Mit vielen Leuten verstehe ich mich auch besser als vor der Klassenfahrt. Ich fand nicht gut, dass ich fast die ganze Woche lang krank war. Dennoch habe ich es fast jeden Tag erneut versucht, Ski zu fahren. Die Studentin Jana Hug hat mir und meiner Gruppe am ersten Tag das Skifahren beigebracht. Das Bremsen war, finde ich, schwer zu lernen. Doch ich habe es gelernt. Viele hatten beim Skifahren Angst. Doch die meisten haben sich überwunden und haben es gelernt. Denn das war ihr Ziel.
Das Essen war meiner Meinung nach super! Es hat großen Spaß gemacht, mit den Klassenkameraden am Tisch zu sitzen, gemeinsam zu essen und über den Tag zu sprechen. Die Zimmer waren nicht perfekt, die Betten hätten ein bisschen größer sein können. Doch sonst war alles zufrieden stellend. Die Toiletten waren sehr sauber und das Personal war sehr nett und freundlich. Das Wetter war nicht ganz so schlimm, wie ich dachte. An Tagen wo es -10°C kalt war, und wir unsere Skiklamotten an hatten, war es überhaupt nicht kalt. Im Gegensatz. Man hat unter den Skiklamotten geschwitzt. Die Abende mit den Klassenkameraden haben mir sehr viel Spaß gemacht, denn wir haben immer etwas gemeinsam unternommen. Wir haben zum Beispiel Karten gespielt und reichlich Fotos gemacht. Oder wir haben über Probleme gesprochen.
Am besten war der letzte Tag, der Freitag, als wir mit dem Schnee gespielt haben. Ich habe einen riesengroßen Schneeball gebaut. Andere haben aus Schnee einen Sessel oder eine Couch gebaut. Die restlichen haben eine Schneeballschlacht gemacht. Ich fand gut, dass Herr Schroeder und Frau Hug bei der Schneeballschlacht mitgemacht haben und dass Herr Schnorr und Frau Emde zugeguckt haben und nicht auf dem Zimmer waren. Es war sehr gut, dass die Lehrer bei vielen Sachen mitgemacht haben.
Die Gondelfahrten haben mir großen Spaß gemacht. Trotz meiner Höhenangst habe ich mich überwunden. Denn das musste ich, um überhaupt auf das Eisseehaus zu kommen. Doch am meisten Angst hatte ich auf der Rückfahrt, als wir mit der Gondel runtergefahren sind, denn da herrschte ein Windsturm und die Gondel haben wie verrückt gewackelt. Die Busfahrten haben auch jede Menge Spaß gemacht. Auf der Hinfahrt saß ich neben Demet Bülbül, eine gute Freundin, die mich immer unterhalten hat. Dadurch wurde mir nicht langweilig.
Vor der Fahrt zur Duisburger Hütte mit den Leuten, die nicht so gut Skifahren konnten, hatten viele Angst. Denn wir mussten mit der Raupe die schwarze Piste fahren. Wir waren vorne an der Raupe in einem Käfig. Erst hatten alle Angst, später hat die Fahrt allen Spaß gemacht.
(E.K.)
 
 
Weiß aber heiß

7 Uhr aufstehen, 8 Uhr frühstücken und 9 Uhr war es dann soweit.
Skifahren und Spass haben. Das war das Motto der Klasse 10e.
Jeder hatte ein Ziel! Zwar nicht dasselbe,aber keiner war erfolglos.
Die einen hatten das Ziel auf den Skiern richtig stehen zu bleiben.
Und die anderen dagegen mussten noch Bremsen lernen.
Aber jeder hatte vor Skifahren zu lernen.
Manche hatten Angst und manche bekamen einfach nicht genug.
Neue Pisten kennenlernen und die Angst zu überwinden war zwar ziemlich
anspruchsvoll, aber nicht unmöglich.


Für mich persönlich war Skifahren wie eine Droge.
Zuerst hatte ich wirklich Angst und habe mich nicht getraut.
Doch als ich auf den Geschmack des Skifahrens gekommen bin,
konnte ich einfach nicht mehr aufhören.
Jeden Tag trainierte ich hart.
Wollte immer mehr fahren und lernen.
Mein Körper wollte zwar nicht mehr mitmachen.
Und beschwerte sich nächtelang mit Krämpfen und Muskelkater.
Doch mein Verstand wollte einfach nicht aufgeben.
Ich war süchtig nach Skifahren.
Denn Skifahren war wie ein Adrenalinkick.
Blaue, rote oder schwarze Piste, mein Verstand wollte alles ausprobieren.
Mein Körper hatte einfach nichts mehr zu sagen.
Denn jeder Sturz und jede Piste war wie eine Lektion.
Und mein Körper gewöhnte sich nach einer Weile auch direkt daran.

Natürlich ist jeder Anfang schwer, aber wenn man fleißig lernt
und an sich glaubt, schafft man alles.
Denn da oben sieht man die Welt mit ganz anderen Augen.
Skifahren muss man einfach einmal erlebt haben.
(D.B.)

 
 
 
Alles in allem war die Skifahrt mal eine neue Erfahrung. Da viele von uns noch nie auf einer solchen Höhe gewesen waren, waren die 40% weniger Sauerstoffdichte stark zu merken.
Für manche war es schön und für manche nicht.
Ich zum Beispiel konnte kein Ski fahren, daher war es teilweise langweilig.
Am zweiten Tag war eigentlich geplant, dass Fabienne und ich eine Mitschülerin (Alina), die in ein Krankenhaus gebracht werden musste, abholen. Dies blieb dann leider aus, da sie noch nicht entlassen werden konnte.
Dienstag war es dann soweit, Alina konnte abgeholt werden, also hieß es für Fabienne und mich „Auf nach Spittal“ . Wir hatten das Glück von Frau Emde begleitet zu werden, da wir anfangs ein wenig Angst davor hatten uns zu verlaufen.
Um 8:10 Uhr ging die Reise los. Wir fuhren gleich mit der ersten Gondel runter und stiegen daraufhin in die Metro. Unten angekommen nahmen wir einen Ski-Bus ins Tal.
Um ca. 10:20 kamen wir im Krankenhaus an. Es war also schon eine etwas längere Anreise. Aber was will man erwarten, wenn man in einem Jugendhotel auf 3000 Metern Höhe untergebracht ist. Zurück ins Hotel ging es zum größten Teil mit dem Taxi danach wieder mit der Metro hoch und wie schon ein bisschen gewohnt mit der Gondel zum Hotel.
Alina war also wieder da und unsere Gruppe somit komplett. Das heiß aber nicht, dass es allen gut ging.
Nein, einigen machte die Luft und das Skifahren ordentlich zu schaffen.
Ein Mädchen aus unserem Zimmer litt sogar unter starken Wadenkrämpfen.
Von Frau Emde bekamen wir gezeigt, wie wir dies zu behandeln hatten.
Eingerollte Handtücher mit heißem Wasser waren die Lösung.
Unser 10er-Zimmer hatte also nie wirklich Langeweile.
Außer unserem Zimmer gab es noch ein weiteres 10er Zimmer, dass von unseren 9 Jungs besetzt war und zwei Zimmer auf denen die anderen 9 Mädchen verteilt waren.
Am Freitag, dem letzten Tag unserer Fahrt ging es zur Duisburger Hütte. Für die, die nicht Ski fahren durften, ging es mit Schneeraupen dort hin.
Auch das war ein aufregendes Erlebnis.
An der Duisburger Hütte angekommen erwartete uns ein heißer Kakao und eine tolle Aussicht auf die Berge. Wieder am Hotel angekommen ließen wir uns kreativ am Schnee aus. Die einen bauten einen riesigen Schneeball um dann zu beobachten, wie er den Hang runter rollt und andere bauten eine Schneecouch, einen Schneesessel und versuchten sich an einem Spongebob, der leider scheiterte. Der letzte Tag wurde gut genossen.
Doch ich persönlich bin heil froh wieder zu Hause zu sein. Zu Hause ist es doch am Schönsten.
(M.M.)
 
 
Abschlussfahrt 10e

Ich war sehr negativ eingestellt was die Abschlussfahrt angeht. Ich mag keinen Schnee und bin nicht für Kälte geeignet. Aber schon als wir ankamen, waren die Aussicht und das Panorama überwältigend. Der Schnee störte mich nicht mehr, er gehört irgendwie dort hin. Dann wurde ich neugierig auf das Skifahren. Vielleicht ist es ja auch nicht so schlimm wie die Temperatur. So war es auch. Ich stand auf den Skiern, fand es interessant. Ich wollte es sofort ausprobieren, doch konnte ich nicht einmal grade stehen bleiben. Dann sackte Alina zusammen. Ihr ging es schon seit unserer Ankunft nicht gut und es wurde nur schlimmer, bis sie schließlich zusammenbrach, und von Herrn Schnorr ins Krankenhaus gebracht wurde. Lange konnte ich mich damit nicht beschäftigen... Herr Schroeder brachte mich mit anderen Anfängern zur Piste Nr. 5, einer blauen, die wir runter fahren sollten. Ich kam sie nach ein paar Stürzen zwar runter, aber das eher schleppend. Danach hasste ich diese Piste. Als ich die Nr. 6 runterfuhr, ging das so einfach - ich war richtig stolz. Am 3. Tag kam Alina dann wieder... Ein Glück, wir waren ja sowieso nur mit 4 Leuten in einem 8er Zimmer. Es war sehr leer ohne sie.
Als ich dann zum ersten Mal die rote Piste runtergefahren bin, hatte ich ganz schön Angst. Nur allein dass es eine rote und keine blaue mehr war, flößte mir ganz schön Respekt vor der Abfahrt ein. Doch auch die brachte ich schnell hinter mich. So schwer ist Skifahren weiß Gott nicht...!
Am 4. Tag konnte ich die blauen und roten Bahnen relativ auswendig und ohne Probleme fahren. Da bin ich dann mit hoch auf den Berg gefahren, um die rote, die für mich schwerste von allen war, runterzukommen. Auch das klappte gut, bis ich nicht bremsen konnte und in Dominik reinfuhr.
Der letzte Tag war mit der schönste, das Wetter war perfekt zum Skifahren, die meisten waren gut gelaunt, da es der letzte Tag war. Wir fuhren zur Duisburger Hütte für einen Kakao. Danach bin ich den restlichen Teil der schwarzen Piste ohne Probleme runter und war danach als letzte mit Frau Emde wieder da. Ich wollte den letzten Tag unbedingt ausnutzen und genießen... Wir sind die meisten der Bahnen noch einmal gefahren. Das ging auf einmal so gut, da ärgerte ich mich schon sehr, dass es nicht schon zu Anfang der Woche so gut klappte. Wann kann ich auch noch mal auf einem Gletscher runter rasen, dass mir das Adrenalin schon Angst bereitet...?
Ich fand es nur sehr schade, schon fast traurig, dass so viele nicht mitfahren konnten/wollten. Klar, einigen ging es schlecht, aber ich glaube, manchmal lag da auch Faulheit mit in der Begründung. Da war ich richtig froh, dass ich die Höhe und die Luft mit dem 40% niedrigerem Sauerstoffgehalt gut vertragen habe, sonst hätte ich wohl die ersten 3 Tage wie die anderen im Zimmer verbracht und nicht in dieser grandiosen Umgebung.
Im großen und ganzen fand ich es wunderbar da oben zu sein. Die Wolken so nah, als könnte man sie durchstreichen, die Sonnenuntergänge mit rotem Himmel, generell alles, was mir noch nicht bekannt war, werde ich wohl sehr vermissen. Das habe ich auch heute morgen auf dem Weg zur Schule gemerkt... Ich kam aus der Tür und wollte schon einen Schritt rückwärts gehen. Jetzt, da man wirklich saubere Luft kennt, ist die, die wir hier gewohnt sind, schon fast stinkend! Ich dachte mir nur, ich sollte mich mal bei meiner Mutter bedanken, da sie mich dort hingeschickt hat, gegen meinen Willen. Ich habe es jedoch als ein wunderbar interessantes Erlebnis empfunden.
(M.F.)
 
 
Up and Down in Österreich
Als wir am 08.01.2011 von der Schule mit dem großen Doppeldeckerbus losfuhren, war ich schon ganz aufgeregt und ich habe mich richtig auf die Berge gefreut. Ich wusste, dass die Fahrt 12-13 Stunden dauern würde, doch das konnte mir die Stimmung nicht vermiesen. Doch nach einigen Stunden tat mir alles weh vom Sitzen und ich war übermüdet. Als wir am nächsten Morgen in Kärnten ankamen, mussten wir erst mal mit der Metro und später mit der Gondel hochfahren. Auf dem Berg ging auch direkt alles los. Nach dem Mittagessen bin ich mit Sarah, Demet und Monique die blaue Piste runtergefahren. Zu dem Zeitpunkt war ich noch die schlechteste Skifahrerin von unserer Gruppe. Also waren die anderen mit Jana schon viel weiter und Herr Schroeder musste mein Gemecker und meine schlechte Laune ertragen, aber er ist zum Glück immer freundlich geblieben und war gar kein bisschen genervt von mir. Irgendwann habe ich die anderen eingeholt. Demet und Monique sind dann weitergefahren, aber Sarah und ich konnten einfach nicht mehr, deshalb schlug Herr Schroeder vor, dass wir lieber zu Fuß weitergehen sollten. Aber nach den vielen Stunden hatte ich einfach keine Kraft mehr und ich war so erschöpft, deshalb setzte ich mich einfach hin und weigerte mich weiterzugehen. Zum Glück haben mich dann Jana und Herr Schroeder doch noch dazu ermutigt weiterzugehen. Jana fuhr schon mal vor, denn der Sessellift hätte jeden Moment geschlossen werden können. Es war aber auch nicht mehr weit. Da erreichten wir ihn auch schon und ich glaube der Mitarbeiter war genervt, denn er rief die ganze Zeit "schneller, schneller". Im Sessellift saß ich dann neben Herr Schroeder und er hat mich gelobt, dass ich das alles gut gemacht hätte und er war stolz auf mich. Am Eisseehaus habe ich mich dann dazu entschlossen, das letzte Stück doch noch einmal mit den Skiern zu fahren. Als wir dann am Hintereingang ankamen, hat uns dort schon die fröhliche Frau Emde erwartet und Herr Schnorr stand am Fenster und hat direkt ein Foto von Demet, Herrn Schroeder und mir geschossen. Das alles war ganz erhrlich das schlimmste Erlebnis, das ich je hatte. Deswegen habe ich mich geweigert diese Piste nochmal runterzufahren, egal was Herr Schnorr gesagt hat. Zum Glück hat er das dann doch noch verstanden und ich durfte weiter auf dem Anfänger-Hügel runterfahren und ich finde, ich habe mich bis auf den letzten Tag noch viel mehr gesteigert. Aber dieser Tag war auch der einzige, den ich doof fand. Sonst hat es mir sehr gut gefallen. Ich war mit Sarah, Sabine, Julia W. und Livia auf einem Zimmer. Ich fand es nur schade, dass sich Livia selbst ein bisschen ausgegrenzt hat. Aber die anderen haben mich immer zum Lachen gebracht, obwohl mir manchmal sehr übel war und ich weinen musste. Auf dieser Klassenfahrt hatte ich auch den lustigsten Tag meines Lebens, denn am letzten Tag sind wir mit der Pistenraupe die schwarze Piste runtergefahren. Alle Leute haben uns lustig angeguckt und Fotos gemacht. An der Duisburger Hütte haben wir dann alle Kakao getrunken. Am Abend kam Esra dann zu uns ins Zimmer und hat uns (Sarah, Julia W., Sabine und mich) gefragt, ob wir zusammen den Koch interviewen wollen. Um 20 Uhr sind wir dann losgegangen. Esra hat die Fragen vorgelesen und wir sollten alles mitschreiben, was er geantwortet hat, aber ich habe fast kein Wort verstanden, weil die Österreicher so komisch reden. Als das Interview dann vorbei war, haben wir uns einfach so mit dem Koch unterhalten.Er erzählte uns, dass er Jürgen heißt und 22 Jahre alt ist. Nacher hat Sabine auch noch ein Foto von Jürgen und mir gemacht. Das war alles so lustig und Frau Emde war die ganze Zeit auch so laut und lustig. Später hat Esra dann auf einen Zettel Saskia+Jürgen geschrieben mit einem Herz und dann hat die dem das die ganze Zeit gegeben. Das fand ich dann voll blöd weil das gar nicht stimmte, aber irgendwie fand ich das auch lustig, denn das war ja alles nur Spaß und ich finde Spaß ist das wichtigste auf einer Klassenfahrt. Das war das lustigste Erlebnis, das kann sich echt keiner vorstellen. Mir hat die ganze Abschlussfahrt richtig richtig richtig gut gefallen und ich bin doch noch stolz auf mich, dass ich die blaue Piste runtergefahren bin. Aber ich glaube ich mache keinen Skiurlaub mehr. Aber nach Österreich fahre ich auf jeden Fall nochmal.
(S.G.)
 
 
 
 
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