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Gar nicht so einfach, ein solch langes Seil zu erklimmen: Fechterin Lara Koch

Dormagen ist im nationalen Maßstab seit jeher ein erstklassiger Standort was die Talentförderung von Spitzensportlern angeht. Die großartigen Erfolge der letzten Jahre insbesondere im Fechten aber auch im Ringen und der Leichtathletik zeugen davon in beein-druckender Weise. Unsere Schule nimmt daran Anteil, indem sie Sporttalente im Rahmen des Unterrichts im Teilinternat gesondert fördert. Nun gab es wieder Gelegenheit für unsere hoffnungsvollen Nachwuchssportler, sich im Rahmen der Talenttage in Kooperation mit dem TSV Bayer Dormagen für die Spitzensportförderung zu empfehlen. Lesen Sie dazu unten mehr.  

  Ein langer Weg bis OlympiaDer TSV Dormagen führte mit 180 Kindern der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule einen Talentetag durch. Im Fechten, Handball und in der Leichtathletik werden anschließend Fördergruppen eingerichtet. Ein großer Erfolg für Verein, Kinder und Schule. 
 

Der Weg nach Olympia ist weit und anstrengend, aber immer noch für viele Kinder und Jugendliche ein Traum. Auf der Reise zu diesem Traum, der sich wahrscheinlich aber nur für wenige erfüllen wird, will der TSV Bayer Dormagen Hilfestellung leisten, will Talente entdecken und fördern. Eines dieser Talente könnte die zehnjährige Lara Koch sein, die bereits in der Fechtabteilung des TSV eifrig und erfolgreich trainiert.

 

Sie kannte sich natürlich bestens auf dem Sportgelände des TSV aus, als an zwei Tagen  insgesamt 180 Fünftklässler der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule an einer Talentsichtung teilnahmen. „Bei den Liegestützen und dem Seilklettern habe ich ganz viel erreicht“, strahlte Paul Lenk. Kein Wunder, denn Paul ist Torwart beim VDS Nievenheim und träumt von einer Karriere bei Schalke 04. Die TSV-Trainer Torsten Tesch und Stefan Früh hatten aber schnell erkannt, dass Paul auch bei der Leichtathletik eine gute Figur abgeben würde.

 

Und Lara Koch? Die hatte bei den Kraftübungen mit ihrer zierlichen Figur schon einige Probleme mitzuhalten. Dafür legte sie dann beim Lichtschranken-Test über 30 Meter eine überragende Zeit vor. Die Kinder erfuhren durch die vielfältigen Tests nicht nur ihre Stärken, sondern ihnen wurden teilweise auch Grenzen aufgezeigt.

Bitter beispielsweise für einen ambitionierten künftigen Bundesliga-Torwart, wenn man beim Handball-Test zwar fest werfen kann, der Ball aber jeweils das Ziel verfehlt, weil einfach die nötige Konzentration nicht vorhanden war. „Wir halten nicht nur die Torerfolge fest, sondern sehen auch genau hin, wie jemand etwas macht. Konzentration kann man sich aneignen“, trösten Handball-Cheftrainer Pascal Mahé und Walter Haase, die die Kinder intensiv beobachten.

 

Das macht auch Olaf Kawald, der Chef-Trainer der Fechter. Geschicklichkeit und Konzentration sind gefordert, wenn die Kinder in der Bewegung Tischtennisbälle vorsichtig von einem Flaschenhals nehmen und auf den nächsten wieder auflegen müssen. Wenn dazu die Zeit gestoppt wird, zeigt sich schnell, wer die nötige Ruhe und Gelassenheit besitzt.

Gegen Mittag hatten alle bereits zwölf Einzeltests absolviert. Und dann folgte für die Zehnjährigen noch eine besondere Anforderung. 1000 Meter waren zu absolvieren. Da überforderten sich manche durch zu hohes Anfangstempo oder sie trauten sich auf dieser Langstrecke zu wenig zu. Eine fiel dabei besonders auf. Vanessa Hilgers gab nur drei Jungen auf der Zielgeraden eine Chance, lief aber eine überragende Zeit. Sie wird wahrscheinlich sicherlich eine Einladung für das kommende Schulhalbjahr erhalten, um in einer Talentgruppe des TSV zu trainieren. Lara Koch will dabei nicht mitmachen: „Ich trainiere schon genug und möchte lieber Schwimmen.“

 

„Das lassen wir sicher zu. Wir wollen mit dieser Aktion neue Talente gewinnen und sportinteressierte Kinder für uns begeistern“, nennt Hans-Peter König die Hintergründe für die ungewöhnliche Aktion mit der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule. Begeistert war auch Lehrerin Andrea Stuhrmann: „Das war ein toller Tag für unsere Kinder, aber auch für uns. Es war toll organisiert, und die TSV-Verantwortlichen haben sich sehr gut um uns gekümmert.“ Eine einmalige Angelegenheit soll diese Aktion nicht bleiben. Der TSV Dormagen und die Gesamtschule sind bemüht, diese Aktion mit anschließenden Talent-Fördergruppen fest zu installieren.

  Talente made in Dormagen

Säbelfechter Nicolas Limbach wird schon seit seiner Jugend beim TSV gefördert und belegte in Peking den neunten Platz.

Top-Team wird eine Gruppe ausgewählter Studenten, Auszubildende und Schüler genannt, die sich den Traum von Olympia erfüllen will. Aus Dormagen sind Björn Otto (Stabhochspringer), Fechterin Stefanie Kubissa und die Schwimmerin Franziska Rupprecht ebenso dabei wie der Kanute Lukas Hoffmann.

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