header ohne Text

header


BILD-05-2013

Das Team des Spanischtages 2013: Susana aus Uruguay, Graciela aus Argentinien, Alfonso aus Kuba, Ana aus Venezuela und Abrahám aus Mexiko. Daneben als Gast: Frau Manzke aus Brasilien.

 

4. Spanischtag im Zeichen der „Latinos“

 

Zum vierten Mal begingen 70 Spanischlernende der Jahrgangsstufe 11 ihren „Spanischtag“ an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule.

Die Besonderheit in diesem Jahr: Alle fünf Stationen „estanco“ (Kiosk), „farmacia“ (Apotheke), RENFE (Spanische Bahn), „oficina de turismo“ (Touristeninformation) und „restaurante“ (Restaurant) waren mit „native-speakern“ aus Übersee besetzt. Die Vielfalt der Schattierungen spanischer Sprache wurde so sehr eindrucksvoll zu Gehör gebracht. Zum Team gehörten Ana aus Venezuela, Graciela aus Argentinien, Susana aus Uruguay, Abraham aus Mexiko und Alfonso aus Kuba.

 

Große Aufregung herrschte zwischen den Stationen und so manche Schülerin oder mancher Schüler war sicherlich auch froh, dass es noch eine „mesa de socorro“, einen Notfalltisch gab, an dem man Vokabeln, die man vergessen hatte, noch einmal schnell nachschlagen konnte, bevor es die jeweils gestellte Aufgabe zu lösen galt.

 

Die zahlreich simulierten Realsituationen stellten für manche Schülerinnen und Schüler allerdings auch eine unerwartet schwierige Herausforderung dar. Gleichwohl war auch dieses Schuljahr der Kontakt mit den Muttersprachlern für die Lernenden wieder ein wichtiger Baustein auf dem Weg hin zu einer sich entwickelnden kommunikativen Kompetenz. Ganz entscheidend für den Erfolg eines solchen Tages ist natürlich auch die Neugier der Lernenden, Neues einfach auszuprobieren. So stand beispielsweise ein Schüler im restaurante einfach auf und fragte: ¿Dónde están los servicios? (Wo sind die Toiletten?). Natürlich bekam er eine perfekte Wegbeschreibung geliefert. Solche Einfälle, die nicht in der Aufgabenbeschreibung stehen, wünscht man sich in diesen kommunikativen Kontexten noch mehr.

 

Antonio, der Kubaner, der dieses Mal das erste Mal dabei war und dessen eigene Schulzeit schon über dreißig Jahre zurückliegt, fasste seine Eindrücke wie folgt zusammen: „¡Increíble lo que os inventáis para motivar a los jóvenes! Si pienso en mi colegio ...“ (Unglaublich, was Ihr Euch alles so ausdenkt, um Eure Schüler zu motivieren. Wenn ich da an meine Schulzeit denke ...). Das freut das Lehrerherz und bestärkt es in seinem beständigen Bestreben, Unterricht besser zu gestalten.

Informationen