Mit einer knappen 2-Satz-Bewerbung auf ein Preisausschreiben von Covestro überzeugten wir den Chemie-Giganten: Zur Förderung des MINT-Unterrichts an Schulen waren 6.500,-€ ausgeschrieben, die wir tatsächlich gewannen. Kürzlich konnten wir den großzügigen Spendern sowie Bürgermeister Lierenfeld unser Konzept vorstellen.

 

Als MINT-freundliche Schule entwickeln wir den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht stetig fort. In den Bereichen Technik und Informatik aber auch in Biologie und Physik interessiert uns brennend die Frage, welche Rolle die Künstliche Intelligenz (KI) im Unterricht spielen soll und wie die Schülerinnen und Schüler sie zur Lösung von Problemen einsetzen können.  

Im Mittelpunkt der Projektentwicklung mithilfe der Covestro-Gelder steht daher weniger das sog. "Prompting", das vielfach von textbasierten KIs wie Gemini oder ChatGPT bekannt ist. Vielmehr geht es um KI-Anwendungen, die aktiv Prozesse steuern, überwachen und optimieren.

Technik- und Nw- Lehrer/innen Simone Franken und Dr. Uli Warskulat haben in akribischer Detailarbeit entsprechende Unterrichtsreihen entwickelt und gemeinsam mit ihren Fachschaften als feste Bestandteile der Lehrpläne etabliert. Die Resultate waren jüngst zu sehen, als Gästen von Covestro sowie Bürgermeister Erik Lierenfeld einzelne KI-Projektstationen gezeigt wurden.

So wurde etwa der Calliope mini – ein handtellergroßer Minicomputer für den Einstieg ins Programmieren - gezeigt. Er verfügt unter anderem über ein LED-Feld, Lautsprecher, Mikrofon sowie Sensoren für Temperatur, Licht und Bewegung. Programmieren lässt sich das Gerät mit einfachen farbigen Bausteinen.

Mit Übungen können Schülerinnen und Schüler Bewegungsmuster aufzeichnen, einfache Modelle trainieren und diese in kleinen Prototypen anwenden. So lässt sich beispielsweise überprüfen, wie gleichmäßig ein Tischtennisschläger bewegt wird. Auf der Basis der KI-Rückmeldung werden sie verbessert.

Auch ein KI-gesteuertes Gewächshaus wurde präsentiert: Ein Feuchtigkeitssensor misst den Zustand der Erde und startet bei Bedarf eine kleine Wasserpumpe; der CO2-Gehalt wird automatisch reguliert und das Wachstum der Pflanzen mit einer Kamera überwacht.

Darüber hinaus steuern Schülerinnen und Schüler ein simuliertes Fahrzeug und erleben dabei, wie maschinelles Lernen funktioniert: Das System sammelt Daten, lernt daraus und trifft anschließend eigenständige Entscheidungen im Sinne automatisierten Fahrens.

Zum Einsatz kommen außerdem virtuelle Labore für den Oberstufenunterricht sowie KI-gestützte Werkzeuge zur Vereinfachung komplexer naturwissenschaftlicher Inhalte.

„Die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule geht hier einen wichtigen Schritt in Richtung moderner Bildung“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Der Einsatz von KI stärke digitale Kompetenzen und kritisches Denken.

Dr. Philip Bahke, Leiter NRW-Standortverbund von Covestro, sagt: „Naturwissenschaftliche Bildung und digitale Kompetenzen sind wichtige Grundlagen für die Zukunft junger Menschen. Die Verbindung von MINT-Förderung und dem verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz eröffnet Schülerinnen und Schülern dabei wertvolle Perspektiven.“

Für unseren MINT-Bereich wurden wertvolle Impulse möglich. Ganz herzlichen Dank auch an dieser Stelle noch einmal für die fantastische Unterstützung an die Firma Covestro!

 
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